08. September 2017

ÖBB: 566 Lehrlinge haben ihre Lehrausbildung gestartet

67,5 Mio. Euro an Investitionen in Lehrwerkstätten und Lehrlingsheime

Die ÖBB gehören zu den größten Lehrlingsausbildungs-betrieben Österreichs und als Ausbilder in technischen Berufen sind die ÖBB die klare Nummer eins. Am 1. September 2017 haben bei den ÖBB 566 neue Lehrlinge ihre Ausbildung in 22 Lehrberufen begonnen. Im ÖBB-Konzern absolvieren österreichweit gerade über 1.900 Jugendliche eine Lehrausbildung, was einen neuen Ausbildungsrekord bedeutet – noch nie waren bei den ÖBB so viele Lehrlinge in Ausbildung.

67,5 Mio. Euro Investitionen in Lehrwerkstätten und Lehrlingsheime 

Der Start der Lehrlingsausbildung bringt auch in diesem Jahr wieder einen neuen Rekord bei der Anzahl der Neuaufnahmen. Und das ist gut so! Denn in den nächsten Jahren steht ein Generationenwechsel an und es werden über 10.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den ÖBB aufgenommen. Daher möchten wir die Rahmenbedingungen für die Lehrlingsausbildung stets bestmöglich optimieren, erklärt ÖBB-Chef Andreas Matthä: „Gerade die technischen Ausbildungsrichtungen Metalltechnik und Maschinenbau, Elektrotechnik und Elektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie gelten als Berufe mit Zukunft. Als größter technischer Lehrlingsausbildner in Österreich bilden wir quasi die Fachkräfte der Zukunft aus. Daher legen wir großen Wert auf die Lehrausbildung im Konzern. Bis 2021 werden alleine in Lehrwerkstätten und Lehrlingsheime 67,5 Millionen Euro investiert. Besonders hervorzuheben ist dabei die Zentrallehrwerkstätte Wien Hebbelplatz, die sich bereits im Bau befindet und im September 2018 fertiggestellt und in Betrieb gehen wird. Zukünftig werden dort bis zu 650 Lehrlinge ihre Ausbildung absolvieren.“

Mehr Frauen für Technikberufe gewinnen

Ziel der ÖBB ist es, den Anteil der Frauen im Unternehmen in den nächsten Jahren deutlich zu steigern. Der Frauenanteil unter den Lehrlingen betrug im Vorjahr 16 Prozent und konnte heuer auf knapp 17 Prozent erhöht werden. Inzwischen lassen sich mehr als doppelt so viele Frauen in technischen Berufen ausbilden, wie in den klassischen kaufmännischen Berufen. Das zeigt, dass immer mehr junge Frauen die vermeintliche Männerdomäne Eisenbahn für sich entdecken. Silvia Angelo, Vorstand der ÖBB-Infrastruktur AG, erklärt dazu: „Um in den nächsten Jahren die benötigten hochqualifizierten Fachkräfte zu bekommen, wollen wir verstärkt weibliche Lehrlinge dafür begeistern, sich für technische Berufe zu bewerben. Sie werden rasch merken, dass auch junge Frauen in der technik- und männerorientierten Welt bei uns tolle Chancen haben. Auch heuer konnten wir wieder mehr weibliche Lehrlinge bei der Neuaufnahme begrüßen. Durch verschiedene Maßnahmen versuchen wir auch in den nächsten Jahren diese Quote weiter zu steigern. Unter anderem passiert das durch die Präsentation unseres Unternehmens beim Wiener Töchtertag oder durch die Teilnahme unserer ÖBB-Lehrwerkstätten am Girls‘ Day in den Bundesländern.“

Fakten zur Lehrausbildung:

  • Nummer 1 bei technischen Lehrberufen
  • 566 neue Lehrlinge seit 01. September 2017
  • über 1.900 Lehrlinge in ganz Österreich
  • 322 weibliche Lehrlinge (knapp 17 %)
  • 22 Lehrberufe
  • 11 ÖBB Lehrwerkstätten

Rückfragehinweis für Medien

Pressesprecherin Juliane Pamme

Juliane Pamme, MA

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Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 461 Millionen Fahrgäste und 111 Mio. Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 92 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern, zu 90 Prozent aus Wasserkraft. Die ÖBB gehörten 2016 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 40.265 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.700 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Mio. Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.