14. November 2017

ÖBB: Neuer Fahrplan bringt mehr Angebot für OÖ

Verbesserungen im Angebot – Neue Railjet-Halte; Qualitätsoffensive mit 17 neuen Cityjet-Garnituren; OÖVV Wochen- und Monatskarten künftig auch über die ÖBB App buchbar

Am 10. Dezember tritt europaweit der neue Fahrplan in Kraft. ÖBB Kunden in Oberösterreich profitieren von neuen Reisemöglichkeiten, neuen Zügen und mehr Service.

Erfolgreicher S-Bahn-Start mit sieben Prozent Fahrgastplus

Das Highlight in Oberösterreich war der Start der S-Bahn ab 11. Dezember 2016. Die vier von den ÖBB betriebenen S-Bahn-Linien wurden von den Oberösterreicherinnen und Oberösterreichern sehr gut angenommen: Von Jänner bis August 2017 wurde ein Fahrgastplus von sieben Prozent verzeichnet. Das entspricht einem Zuwachs von über 400.000 Reisenden gegenüber dem Vorjahr.

Die S-Bahn Linien in Oberösterreich:

  • S1 Linz Hbf – Garsten
  • S2 Linz Hbf – Wels Hbf
  • S3 Linz Hbf – Pregarten
  • S4 Linz Hbf – Kirchdorf a.d.Krems
  • S5 Linz Hbf – Eferding (wird von Stern & Hafferl betrieben)

Nahverkehr

Siehe Presseunterlage Landesrat Mag. Günther Steinkellner (PDF)

Fernverkehr: ÖBB Railjet hält sechs Mal öfter in Wels

Im ÖBB Fernverkehr gibt es 2018 wichtige Neuerungen. In Wels profitieren ÖBB Kunden künftig von besseren Verbindungen Richtung Wien und Salzburg bis weiter nach Budapest bzw. Zürich. Ab Fahrplanwechsel 2017/18 bleibt der Railjet sechs Mal öfter in Wels stehen. Die ÖBB kommen damit einer langjährigen Forderung der Stadt sowie ÖBB-Kunden aus dem Großraum Wels und Oberösterreich nach. Zusätzlich wird der Nachtzug Budapest-München-Zürich in Wels halten, wodurch eine späte Heimreise von Veranstaltungen und Abendterminen in Wien ermöglicht wird. Dazu kommt eine zusätzliche Frühverbindung von Linz nach Wels. Der ICE Richtung Wien bzw. Frankfurt hält in Wels künftig nur mehr zwei Mal je Richtung zu den Tagesrandzeiten. Auch in Schärding wird es künftig einen ICE-Halt zu den Tagesrandzeiten geben.

Frühzug zum Flughafen Wien

Im Fernverkehr wird ein neuer Frühzug aus Oberösterreich die Städte Wels, Linz, Amstetten und St. Pölten – via Hauptbahnhof Wien – wochentags mit dem Flughafen Wien Schwechat verbinden. Durch die Ankunftszeit am Flughafen um 05:57 Uhr können Fahrgäste damit auch die Morgenabflugwelle am Wiener Flughafen komfortabel mit dem Zug erreichen.

Boom bei Verbindungen nach Tschechien

Eine überaus positive Bilanz gibt es für die ÖBB zu dem im Vorjahr neu eingeführten Angebot Linz-Budweis-Prag. Im ersten Halbjahr 2017 (Jänner bis Juni) haben im Vergleich zum selben Zeitraum 2016 rund 70 Prozent mehr Reisende das attraktive grenzüberschreitende Angebot in Anspruch genommen. Zwischen Linz und Prag werden seit Fahrplanwechsel 2016/17 drei Züge mehr als bisher angeboten, womit nun vier Zugpaare täglich in die tschechische Hauptstadt verkehren. Die Reisezeit wurde um bis zu 46 Minuten auf 4:05 Stunden verkürzt. Durch ein ergänzendes Angebot und einen Zug mehr gibt es nun

auch zwischen Linz und Budweis einen 2-Stunden Takt mit insgesamt acht Verbindungen pro Richtung. Die Reisezeit nach Budweis wird um bis zu 13 Minuten verkürzt. ÖBB Fahrgäste reisen damit seit Dezember 2016 schon in 1:59 Stunden nach Budweis.

100 Millionen € für Qualitätsoffensive bei Nahverkehrszügen

Die im Vorjahr gestartete Qualitätsoffensive bei den Nahverkehrszügen wurde heuer fortgesetzt: Die Cityjet-Flotte in Oberösterreich wurde um neun Garnituren erweitert. Damit sind nun 16 der hochmodernen Nahverkehrszüge in Oberösterreich im Einsatz. Die Fahrgäste profitieren unter anderem von Komfortsitzen, barrierefreien Einstiegen, Klimaautomatik, Leselampen, Wickeltisch, Steckdosen und Laptoptischen. 2018 wird ein weiterer und damit der letzte der insgesamt 17 Cityjets dazukommen. „Für die Anschaffung der neuen Flotte haben wir für Oberösterreich insgesamt 100 Millionen Euro investiert, um modernen Ansprüchen gerecht zu werden und noch mehr Menschen für die Bahn zu begeistern“, sagt Paul Sonnleitner, Regionalmanager OÖ der ÖBB-Personenverkehr AG.

OÖVV-Wochen- und Monatstickets künftig mobile oder online buchen

Verbesserungen für Bahnfahrer gibt es künftig auch beim Ticketkauf: Seit 1. November 2017 ist es möglich, OÖVV-Wochen- und Monatskarten mobil über die ÖBB APP oder auch online im ÖBB Ticketshop zu buchen. Zuvor waren diese Zeitkarten nur am Ticketautomat oder am Ticketschalter erhältlich. Bahnfahrern bzw. Pendlern werden damit zwei zusätzliche Vertriebskanäle für den Kauf ihrer Zeitkarte angeboten. Nach dem kostenlosen Download der ÖBB App können Wochen- und Monatskarten schnell und einfach gebucht werden. Das Ticket ist dann am Handy immer dabei.

Die online gebuchten Wochen- und Monatskarten können als Handy-Ticket über die ÖBB bezogen oder an einem ÖBB Ticketautomaten oder ÖBB Ticketschalter in Österreich mit einem Abholcode ausgedruckt werden. Diese Tickets sind nicht als PDF-Ticket erhältlich.

ÖBB setzen auf breitere Vertriebskanäle

Um die Vertriebskanäle auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden weiter auszurichten, starten ÖBB und Post eine Kooperation. Ab November startet ein Testbetrieb mit Ticketverkauf in ausgewählten Postfilialen. Diese sind in Oberösterreich Mattighofen und in Niederösterreich u. a. St. Valentin.

Ab Mitte November gibt es zudem ÖBB Gutscheine nicht nur an den ÖBB Ticketschaltern, sondern auch in Form von ÖBB Geschenkgutscheinkarten bei ausgewählten Handelspartnern (u.a. Hartlauer, Libro, Pagro und Lidl Österreich).

Rückfragehinweis für Medien

Pressesprecher Karl Leitner

Mag. Karl Leitner

Pressesprecher Oberösterreich

ÖBB-Holding AG
Scharitzerstraße 8
4020 Linz

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karl.leitner@oebb.at

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ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 461 Millionen Fahrgäste und 111 Mio. Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 92 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern, zu 90 Prozent aus Wasserkraft. Die ÖBB gehörten 2016 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 40.265 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.900 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Mio. Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.