13. Juli 2018

ÖBB-Postbus erhält in Kärnten Zuschlag für Region Lavanttal

Österreichs größtes Busunternehmen bietet in Kärnten noch bessere Anschlüsse, zusätzliche Haltestellen, neue Busse und mehr Linien mit größerer Reichweite

Der ÖBB-Postbus bietet seinen Fahrgästen im Lavanttal ab September ein noch besseres Angebot: Nicht nur mehr Linien mit größerer Reichweite als bisher, sondern auch großteils neue Busse, zusätzliche Haltestellen und noch bessere Anschlüsse überzeugten die Verkehrsverbund Kärnten GmbH, die den Verkehr in der Region erstmalig ausgeschrieben hatte. „Wir freuen uns, dass wir diese Ausschreibung gewonnen haben. Der Postbus ist für viele Menschen ein verlässlicher Mobilitätspartner, der sie sicher und pünktlich an ihr Ziel bringt“, sagt Silvia Kaupa-Götzl, Geschäftsführerin der ÖBB-Postbus GmbH. Der Zuschlag wurde bis Dezember 2024 erteilt, mit Option auf Verlängerung bis Dezember 2025.

Know-how in der Verkehrsplanung als Asset des Postbus

Während bei den meisten Busverkehr-Ausschreibungen in Österreich die zu liefernde Leistung feststeht und der Preis das entscheidende Zuschlagskriterium ist, stand in der vorliegenden Ausschreibung der finanzielle Rahmen bereits fest. Die Bieter wurden aufgefordert, mit den vorgegebenen finanziellen Rahmenbedingungen das bestmögliche Angebot für die Region Lavanttal zu erstellen. Entscheidend waren u.a. Kriterien wie die Anzahl der Haltestellen und damit die räumliche Verfügbarkeit der ÖV-Leistungen für die Bevölkerung, Fahrzeiten, Anschlussmöglichkeiten, Busqualität, Fahrgastzufriedenheit, Umweltwirkungen, regionale Kooperationen und Verbesserungen für Personen mit eingeschränkter Mobilität. Genau hier konnte Postbus mit hervorragenden Leistungen überzeugen. „Wir konnten als größtes Busunternehmen Österreichs unser Know-how in Sachen Verkehrsplanung unter Beweis stellen und zeigen, dass unsere Erfahrung den KundInnen zu Gute kommt“, freut sich Thomas Duschek, Geschäftsführer der ÖBB-Postbus GmbH über den Zuschlag.

Der neue Mobilitätslandesrat des Landes Kärnten, Ulrich Zafoschnig, gratuliert der ÖBB-Postbus GmbH und freut sich über den Ausgang der Ausschreibung. Für die Verkehrsregion Lavanttal biete das neue Mobilitätskonzept künftig ein verbessertes und nachhaltiges Verkehrsangebot im öffentlichen Verkehr und sei ein Mehrwert für die hiesige Bevölkerung.

ÖBB-Postbus überzeugt mit noch besserem Angebot

Berücksichtigt wurden unter anderem wichtige Hauptachsen-Anschlüsse ans Schienennetz in Wolfsberg, St. Andrä und St. Paul im Lavanttal, um den KundInnen eine möglichst reibungslose Mobiltätskette anzubieten.

Ab September sind 18 großteils neue Busse im Lavanttal unterwegs. Etwa 25 LenkerInnen sind im Dienst, um mehr als eine Million Kilometer für die Fahrgäste zurückzulegen und zum Beispiel folgende Verbindungen zu sichern:

  • Neuer zentraler Umstiegsknoten Bahnhof St. Stefan: schnellere Anbindung, neue Trassen, kürzere Fußwege für Fahrgäste, Einstiegspunkte in alle Richtungen, kein Umweg über Wolfsberg.
  • 26 Kurse führen im Stundentakt über Bahnhof St. Stefan.
  • Neu ist die Linie 5366 von St. Andrä im Lavanttal Bahnhof über St. Andrä – Autobahn nach Griffen – Völkermarkt Bahnhof – Kühnsdorf Bahnhof.
  • Folgende zusätzliche Haltestellen wird es geben: Pollheim Nord, Eselsdorf, St. Stefan im Lavanttal Bahnhof, Siegelsdorf im Lavanttal Nord, Lausing, Wolfsberg Birkenweg.
  • Lavamünd – St.Andrä Bahnhof mit den Anschlüssen in St. Andrä Bahnhof an die S3 in Richtung Wolfsberg und Klagenfurt.
  • Wolfsberg über Germmersdorf Ort nach St. Paul im Lavanttal Bahnhof mit der Anbindung in St Georgen Umkehrschleife Richtung Lavamünd.
  • Wolfsberg Bahnhof über St. Stefan im Lavanttal – St. Andrä im Lavanttal nach St. Paul im Lavanttal.

Start des neuen Verkehrs: 10. September 2018.

Der Fahrplan ist abrufbar unter https://www.kaerntner-linien.at/

Flächendeckender Mobilitätspartner im ländlichen Raum

Der Postbus bringt jährlich mit seinen rund 2300 Bussen ca. 208 Millionen Fahrgäste an ihr Ziel und fährt auch überall dort, wo es sonst keine öffentliche Anbindung gibt. 75 Prozent der Postbus Fahrgäste sind Schülerinnen und Schüler, die ihren täglichen Weg zur Schule mit dem Bus bestreiten. Die Busse sind täglich in rund 1800 Gemeinden unterwegs und sorgen damit für öffentliche Verbindungen im ländlichen Raum.

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Herbert Hofer

Pressesprecher Kärnten, Osttirol, Steiermark, südl. Burgenland

ÖBB-Holding AG
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ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 459 Millionen Fahrgäste und 115 Mio. Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 92 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern, zu 90 Prozent aus Wasserkraft. Die ÖBB gehörten 2017 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 41.107 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.900 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Mio. Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.