12. September 2017

ÖBB/Infrastrukturministerium: Lehrlingsausbildung mit Zukunft

Die ÖBB setzen in die Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen nicht nur für eisenbahnspezifische Berufe. Rund 220 Lehrlinge sind derzeit in Knittelfeld in der fachspezifischen Ausbildung.

Die Lehrlingsausbildung der ÖBB mit derzeit 1.911 Lehrlingen hat in Österreich eine lange Tradition. Der Standort Knittelfeld spielt dabei eine bedeutende Rolle, denn hier ist die älteste Lehrwerkstätte mit dem Gründungsjahr 1895 situiert und rund 3.500 Lehrlinge verließen hier die Hallen als fertig ausgebildete Facharbeiter. Alleine heuer werden am Standort Knittelfeld rund 220 zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen Lehrjahren ausgebildet. Dabei werden die praktischen Lehreinheiten direkt in Kärnten und in der Steiermark durchgeführt.

Heute besuchten Bundesminister Jörg Leichtfried und der Leiter des Lehrlingswesens der ÖBB, Günther Hell, den derzeitigen Ausbildungsstandort und traten mit den Nachwuchseisenbahnerinnen und Eisenbahnern in einen intensiven Dialog.

„Lehrlinge sind das Rückgrat unserer Betriebe und der Garant für ein erfolgreiches Österreich - auch in 30 Jahren. Nicht umsonst bewundert uns ganz Europa für dieses Erfolgsmodell. Bei den ÖBB und gerade in der Lehrwerkstätte Knittelfeld hat die Lehre eine gute Zukunft, hier werden die Technik-Fachkräfte von morgen ausgebildet. Österreichs Betriebe sollen nicht die billigsten, sondern die besten sein.“

In den technischen Sparten Metalltechnik - Maschinenbautechnik, Elektrotechnik - Anlagen- und Betriebstechnik sowie Gleisbautechnik werden dafür schon jetzt internationale Standards in der Ausbildung geboten. Zusätzlich steht den Lehrlingen ein eigenes Heim mit 60 Nächtigungsplätzen zur Verfügung.

„Das ÖBB-Lehrausbildungszentrum Knittelfeld war, ist und bleibt unverzichtbare Bildungszentrale der Region Obersteiermark West mit einem Einzugsgebiet weit über die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus“, stellt Bürgermeister Gerald Schmid fest. „Zukunftsausrichtung, stetig steigende Lehrlingszahlen und Erweiterung  der zu erlernenden Berufe zeigen von einer zukunftsorientierten Ausrichtung der ÖBB.  Als ehemaliger Lehrling dieser Bildungseinrichtung und Bürgermeister der Stadt Knittelfeld ist es meine Pflicht, für stetige Investitionen in diesen so wichtigen Standort einzutreten.“

Knittelfeld als Ausbildungsstandort für Profis

„Bestqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen und auszubilden ist unsere wichtigste Herausforderung für die Zukunft“, ist Günther Hell, Leiter des ÖBB-Lehrlingswesens, von der in Knittelfeld neu geplanten Lehrwerkstätte überzeugt. „Das moderne Lehrumfeld und eine geeignete Infrastruktur sorgen für sehr gut motivierte Nachwuchskräfte, die wir in den kommenden Jahren entlang den Gleisen und darüber hinaus dringend benötigen. Innerhalb der nächsten 10 Jahren suchen die ÖBB rund 10.000 Nachwuchskräfte und aus diesem Grund intensivieren wir die Aus- und Weiterbildung.“

Rückfragehinweis für Medien

Pressesprecher Christoph Posch

Ing. Christoph Posch

Pressesprecher Kärnten, Osttirol, Steiermark, südl. Burgenland

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Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 461 Millionen Fahrgäste und 111 Mio. Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 92 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern, zu 90 Prozent aus Wasserkraft. Die ÖBB gehörten 2016 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 40.265 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.700 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Mio. Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.