10. Januar 2018

Oberleitungsarbeiten auf der "alten" Weststrecke

Austausch von 160 Oberleitungsmasten und der Fahrdrähte; Arbeiten von Mitte Jänner bis Mitte März sowie im Herbst 2018; Eingleisiger Betrieb zwischen Neulengbach und Kirchstetten; Investitionssumme rund 4,4 Millionen Euro

Wie Autos und Straßen brauchen auch Bahnlinien immer wieder in regelmäßigen Abständen ein „Service“. So ist es auch auf der „alten“ Weststrecke, wo im Streckenabschnitt Neulengbach – Kirchstetten von 15. Jänner bis 11. März Arbeiten zur Errichtung einer neuen Oberleitung stattfinden, um auch weiterhin einen zuverlässigen, sicheren und effizienten Betrieb zu gewährleisten. In diesem Zeitraum werden Oberleitungsmastsondierungs- und Oberleitungsmastfundierungsarbeiten sowie das Stellen von 160 neuen Oberleitungsmasten durchgeführt. Die Maßnahmen werden fast ausschließlich tagsüber abgewickelt, wodurch eine eingleisige Betriebsabwicklung im oben genannten Abschnitt notwendig ist. Auch eine einseitige Sperre der Haltestellen und Bahnhöfe kann teilweise erforderlich sein. Zu einem späteren Zeitpunkt im Herbst 2018 erfolgt dann die Montage der neuen Oberleitung und der Spitzenleitungen, die bestehende Oberleitungsanlage wird dann abgetragen. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 4,4 Millionen Euro.

Ablauf in zwei Phasen

Die Oberleitungsanlage wurde vor vielen Jahren errichtet, und wird dem heutigen Stand der Technik (korrosionsarme Materialen, Leiterquerschnitte etc.) angepasst, um die Pünktlichkeit sicherzustellen und Störungen zu verhindern. Die Arbeiten werden zwischen Neulengbach und Kirchstetten durchgeführt, und starten in der nächsten Woche. Beginnend mit 15. Jänner finden Fundierungs- und Stellarbeiten für die neue Oberleitung statt. Das heißt, in der ersten Phase werden vorerst „nur“ die neuen Masten aufgestellt. In der zweiten Phase von Anfang September bis Anfang Dezember, in der dann ebenfalls nur ein eingleisiger Betrieb möglich ist, werden die neue Oberleitung sowie die neue Spitzenleitung montiert. Die Spitzenleitung ist jene Leitung, die den Bahnhof umgeht – wenn eine Störung im Bahnhof auftritt und die Fahrleitung unterbrochen wäre, haben die davor liegenden und die nachfolgenden Bahnhöfe und Streckenabschnitte über die Spitzenleitung trotzdem Strom.

ÖBB ersuchen um Verständnis für Lärmentwicklung

Die ÖBB sind bemüht, Lärmentwicklungen so gering wie möglich zu halten, ersuchen aber um Verständnis, dass diese aufgrund der durchzuführenden Arbeiten und der dazu erforderlichen Maschinen nicht vermieden werden können. Durch das Herstellen der Oberleitungsmastfundamente in Rammtechnik treten Schlaggeräusche auf. Zum Einsatz kommen Zwei-Wege-Bagger, Motorturmwagen, Rammgerät, Maststellgerät.

Rückfragehinweis für Medien

Christopher Seif

DI Christopher Seif

Pressesprecher Wien, Niederösterreich, Burgenland

ÖBB-Holding AG
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