12. Januar 2018

Auftakt Neuerrichtung Salzachbrücke Pass Lueg

Brücke nach über 100 Jahren am Ende der Lebensdauer; Baubeginn ab 15.01.2018; B 159, Salzachtal Straße phasenweise nur einspurig befahrbar

Über 100 Jahre hat die bestehende Salzachbrücke im Bereich Pass Lueg ihren Dienst für die Eisenbahn verrichtet. Die als genietete Fachwerkskonstruktion ausgeführte Eisenbahnbrücke ist nun aber am Ende ihrer technischen Lebensdauer angelangt und wird durch eine neue Eisenbahnbrücke ersetzt. "Somit können in Zukunft der Instandhaltungsaufwand reduziert und Langsamfahrstellen beseitigt werden", freut sich Projektleiter Christian Höss.

Bauzeit und Kosten

Die Bauzeit für die neue Brücke beträgt circa zwei Jahre, wobei im Jahr 2018 zuerst das Tragwerk Gleis 2 und darauffolgend 2019 das Tragwerk Gleis 1 neuerrichtet werden. Der Beginn der Bauarbeiten ist für 15.01.2018 geplant. In einem ersten Schritt wird die Niederwasser-Periode der Salzach genutzt, um den Übergang zwischen der Brückenkonstruktion und dem Bahndamm, die sogenannten Widerlager sanieren zu können. Danach wird das Tragwerk Gleis 2 neben der Salzachtal Straße B159 vorgefertigt und während einer 5 wöchigen Gleissperre im  November/Dezember 2018 in die endgültige Lage gehoben und fertiggestellt - im darauffolgenden Jahr 2019 erfolgen die Arbeiten dann analog für das andere Betriebsgleis. Im Rahmen des Neubaus der Salzachbrücke werden auch die Tragwerke der ebenfalls über 100 Jahre alten Lawinengalerie erneuert. Die Gesamtkosten für das Projekt betragen rund € 11,5 Mio.

Einschränkungen auf B 159 Salzachtal Straße

In den kommenden zwei Jahren wird es phasenweise, auf Grund der sehr engen Platzverhältnisse beim Neubau der Eisenbahnbrücke, zu Einschränkungen im Straßenverkehr auf der B 159, der Salzachtal Straße kommen. Ein einspuriger Fahrzeugverkehr wird aber mittels Lichtsignalanlage in verkehrssicherer Weise bis auf punktuell erforderliche Totalsperren in den Nachtstunden durchgehend aufrechterhalten. Über diese Totalsperren der B159 werden rechtzeitig entsprechende Informationen ergehen.

Rückfragehinweis für Medien

Christoph Gasser-Maier

Dr. Christoph Gasser-Mair

Pressesprecher Tirol, Vorarlberg

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