13. September 2017

Bahnhof Gmünd erstrahlt in neuem Glanz

Neuer Herzeigebahnhof für Bezirkshauptstadt; Komplettsanierung des Aufnahmegebäudes; Investitionen von knapp 2 Millionen Euro

Nachdem die ÖBB am Bahnhof Gmünd vor zwei Jahren mit Liften sowie Blinden- und Wegeleitsystemen für einen barrierefreien Zugang gesorgt und den Gleis- und Bahnsteigbereich modernisiert haben, wurde im vergangenen Jahr das Aufnahmegebäude einer Komplettsanierung unterzogen. In den letzten Monaten wurden der Warteraum, die WC-Anlagen und die Allgemeinflächen erneuert sowie eine gesamte thermische Sanierung des Gebäudes durchgeführt. Wie schon 2015 wurden auch dieses Mal rund 2 Millionen Euro in die Modernisierungsmaßnahmen am Bahnhof Gmünd investiert. Heute haben Erich Pirkl, Geschäftsführer ÖBB-Immobilienmanagement GmbH, und Helga Rosenmayer, Bürgermeisterin der Stadtgemeinde Gmünd, das neue ÖBB-Gebäude präsentiert.

Erich Pirkl, ÖBB: "Wir freuen uns, dass die umfangreichen Arbeiten am Bahnhof Gmünd abgeschlossen sind. Das Bahnhofsgebäude ist jetzt nicht nur am neuesten Stand, sondern auch ein Blickfang, der den modernen Standard der ÖBB widerspiegelt."

"Alle Reisenden, die in unserer Bezirkshauptstadt, ankommen oder abfahren, erwartet eine neue Qualität der Bahninfrastruktur. Der neue, moderne und barrierefreie Bahnhof mit seinem freundlichen Erscheinungsbild ist ein weiteres, sichtbares Zeichen, dass sich die Bezirkshauptstadt in einer Aufwärtsentwicklung befindet", freut sich Bürgermeisterin Helga Rosenmayer.

Investitionen für die Kunden

Bei den Bahnhofsprojekten legen die ÖBB größten Wert auf Komfort, Sicherheit, Transparenz und Übersichtlichkeit - und eines hat sich mittlerweile gezeigt: die Investitionen machen sich bezahlt! Die Österreicher sind in der EU die fleißigsten Bahnnutzer, wie die Erhebungen des VCÖ in den vergangenen Jahren belegen. Auch in Gmünd sollen die Investitionen von insgesamt knapp vier Millionen Euro die Voraussetzungen sein, dass noch mehr Menschen auf die umweltfreundliche Bahn umsteigen.

Arbeiten im Detail

Thermische Sanierung:

  • Abbruch der alten Fenster und ersetzen durch neue Kunststoff-Alufenster
  • Dämmen der Aussenwandflächen mit Vollwärmeschutz 16 cm stark samt erforderlicher Blechanschlüsse
  • Herstellen einer neuen Alu-Verkleidung im Bereich des Bahnsteigseitigen Ganges samt neuer Beleuchtung

Sanierung Warteraum:

  • Abbruch der gesamten Ausstattung samt Fußboden und Portalen
  • Herstellen eines neuen Granitfußbodens samt Blindenleitsystem
  • Montieren eines neuen Wegeleitsystems samt Monitor und Wandvitrinen
  • Herstellen von neuen Eingangsportalen
  • Herstellen einer abgehängten Decke samt integrierter Heizung und neuer Beleuchtung

Sanierung Aussenanlagen:

  • Abbrechen der gesamten Aussenanlagen im Bereich des Vorplatzes samt Aussenstiegen
  • Herstellen von neuen Aussenstiegen zum Warteraum und Restaurant
  • Neugestaltung des gesamten Bahnhofsvorplatzes

Sanierung WC-Anlage und Allgemeinflächen:

  • Abbrechen der bestehenden Sanitäranlage für den betrieblichen Teil des Gebäudes.
  • Neuerrichtung der Anlage samt neuer Installation und Ausstattung
  • Neugestaltung der Allgemeinflächen mit Verfliesung, abgehängter Decke und Beleuchtung

Infrastrukturprojekte wichtig für Bahn, Kunden und Wirtschaftsstandort

ÖBB-Bauprojekte sind auch für Österreichs Wirtschaft enorm wichtig (IV Studien). Sie sichern Arbeitsplätze, sind schnell konjunkturwirksam und haben eine nachhaltig positive Wirkung. Die Bahn selbst wird leistungsstärker und noch attraktiver für die Kunden und ein hochleistungsfähiges, gut ausgebautes Bahnnetz stärkt den Wirtschaftsstandort Österreich und ist die Grundlage für nachhaltige Mobilität.

Bahnhofsoffensive

Um ihren Kunden das Reisen mit der Bahn so angenehm wie möglich zu gestalten, haben die ÖBB bereits vor mehr als zehn Jahren ihre "Bahnhofsoffensive" gestartet. Seitdem werden die frequenzstärksten Bahnhöfe und Haltestellen renoviert, modernisiert und auf höchste Standards in Sachen Kundenfreundlichkeit, Service und Sicherheit gebracht. Mehr Komfort für Reisende, Wegeleitsysteme, barrierefreie Wege zu den Bahnsteigen und beim Ein- und Ausstieg in die Züge, ein modernes Design am Bahnsteig, neu gestaltete Vorplätze, Park&Ride-, Bike&Ride-, Kiss&Ride-Anlagen - das sind nur einige der Modernisierungsmaßnahmen, die die ÖBB bei den Bahnhöfen kontinuierlich seit vielen Jahren setzen. Insgesamt modernisiert die ÖBB-Infrastruktur AG bis 2025 mehr als 270 Bahnhöfe und Haltestellen in ganz Österreich.

Rückfragehinweis für Medien

Pressesprecher Christopher Seif

DI Christopher Seif

Pressesprecher Wien, Niederösterreich, Burgenland

ÖBB-Holding AG
Bahnhofsplatz 1
3100 St. Pölten

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Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 461 Millionen Fahrgäste und 111 Mio. Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 92 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern, zu 90 Prozent aus Wasserkraft. Die ÖBB gehörten 2016 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 40.265 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.700 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Mio. Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.