02. Oktober 2017

ÖBB: Fernverkehrszüge fahren wieder über den Semmering

Schienenersatzverkehr für den Fernverkehr seit heute aufgehoben; Schienenersatzverkehr für den Nahverkehr zwischen Payerbach-Reichenau und Mürzzuschlag noch bis 13. Oktober

Die Erneuerungs- und Instandhaltungsarbeiten an der denkmalgeschützten Semmering-Bergstrecke gehen in die Zielgerade. Die intensivste Phase ist vorbei und seit heute können die Fernverkehrszüge wieder wie gewohnt über den Semmering fahren.

Im Nahverkehr muss man noch knapp zwei Wochen auf den Bus umsteigen. Die Nahverkehrsverbindungen werden noch bis inklusive 13. Oktober zwischen Payerbach-Reichenau und Mürzzuschlag im Schienenersatzverkehr geführt.

Ab 14. Oktober kann dann wieder der gesamte Zugverkehr ohne Einschränkungen über den Semmering abgewickelt werden.

Investiert werden in die Maßnahmen auf der Semmering-Bergstrecke im heurigen Jahr 28,6 Millionen Euro.

Baumaßnahmen Semmering-Bergstrecke:

  • Erneuerung von rund zehn Kilometern Gleis und zahlreicher Weichen
  • Sanierung des Kartnerkogel-Viaduktes auf den neuesten technischen Stand
  • Erneuerung der Oberleitungsanlagen im Bahnhof Semmering
  • Instandhaltungsmaßnahmen an Lehnen, Tunnel und Viadukten
  • Bahnsteigadaptierungen in den Bahnhöfen Klamm-Schottwien und Breitenstein
  • Sanierung Eisenbahnkreuzung in Breitenstein

Die Südstrecke: Vom Reisen und Befördern der Zukunft

An mehr als 100 großen und kleinen Projekten arbeitet  die ÖBB-Infrastruktur AG derzeit entlang der Südstrecke, einem Teil des Baltisch-Adriatischen Korridors. 200 Kilometer Bahnlinie  werden modernisiert, 170 Kilometer neu gebaut. 80 km neue Tunnel und 150 neue Brücken errichtet. Über 5.000 Menschen arbeiten daran. Ab Ende 2026 eilen die Züge in 2 Stunden 40 Minuten von Wien nach Klagenfurt, von Graz nach Klagenfurt in 45 Minuten. Sie passieren, auf insgesamt 470 km, viele neue Bahnhöfe und durchqueren mit hohen Geschwindigkeiten zwei Berge – den Semmering und die Koralpe. Das Projekt Südstrecke umfasst: den Nordbahn-Ausbau, den Ausbau Wien-Bratislava, den neuen Wiener Hauptbahnhof, das Güterzentrum Wien Süd, den Ausbau der Pottendorfer Linie, den Bau des Semmering-Basistunnels, acht modernisierte Bahnhöfe auf dem Weg von Bruck nach Graz, den modernisierten Grazer Hauptbahnhof und 130 Kilometer neue Koralmbahn. Gemeinsam schaffen sie die Voraussetzungen für einen zukunftsorientierten Personen- und  Güterverkehr.

infra.oebb.at/suedstrecke

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Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 461 Millionen Fahrgäste und 111 Mio. Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 92 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern, zu 90 Prozent aus Wasserkraft. Die ÖBB gehörten 2016 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 40.265 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.900 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Mio. Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.