08. Mai 2017

ÖBB: Fertigstellung Lärmschutz St. Margarethen bei Knittelfeld

Lärmschutzwände auf einer Länge von rd. 1,3 Kilometer; Investitionsvolumen rd. 960.000 Euro

Mit der Errichtung eines wirkungsvollen Lärmschutzes in St. Margarethen bei Knittelfeld wurde nun auch hier die Lebensqualität der Anrainerinnen und Anrainer wesentlich verbessert. Dieses Projekt wurde im Oktober 2016 gestartet und wird Ende Mai 2017 abgeschlossen. Die Gesamtinvestition beträgt 956.000 Euro und wurde durch je 25% von Land und Gemeinde mitfinanziert. Insgesamt wurden 4 Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von 1.289 Meter im Bereich der Ortsteile -St. Lorenzen und Preg errichtet. Die Elemente der Lärmschutzwände sind als Lärmschutzwandkassetten zwischen Stahlstehern mit Holz-Beton- bzw. Aluelementen ausgeführt und weisen eine Höhe von 2 bis 2,5 Meter über Schienenoberkante auf.

"Die Bahn ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Deshalb investieren wir sehr viel in den Ausbau der Schiene und in das Angebot auf der Schiene - mit Erfolg, wie die Rekordzahlen bei den Fahrgästen beweisen. Zum Gesamtkonzept umweltfreundliche Mobilität gehört auch der Lärmschutz; bei neuen Projekten wird das von Beginn an berücksichtigt und auch bei den Bestandsstrecken, wie hier in St. Lorenzen, unternehmen wir gemeinsam mit den Ländern und Gemeinden sehr viel, um die Anrainer zu entlasten", so Peter Recht, ÖBB Geschäftsbereichsleiter.

Anton Lang, Verkehrslandesrat Steiermark: „Schallschutz bedeutet Lebensqualität. Daher freut es mich besonders, dass wir gemeinsam mit der Gemeinde und den ÖBB  dieses Projekt realisieren konnten, dass diesem Ziel entspricht und der Bevölkerung entlang dieser Strecke mehr Ruhe bringt.“

Der Bürgermeister von St. Margarethen bei Knittelfeld, Erwin Hinterdorfer ergänzt: „Mit den Investitionen in den Lärmschutz entlang der Schiene heben wir die Lebensqualität für viele Menschen entscheidend – die Zusammenarbeit zwischen Land und ÖBB ist seit vielen Jahren vorbildlich und ich bedanke mich bei allen Projektpartnern für Ihren Beitrag dazu.“

Neben dem Aus- und Neubau von Bahnstrecken und Bahnhöfen zählen auch Lärmschutzmaßnahmen zu den zentralen Tätigkeiten der ÖBB-Infrastruktur AG. Mehr als 20 Millionen Euro pro Jahr hat die ÖBB-Infrastruktur in den vergangenen zehn Jahren in Lärmschutzmaßnahmen investiert. 900 Kilometer Lärmschutzwände entlang unserer Bahnstrecken bringen den Bewohnern mehr Ruhe und Lebensqualität. Bei Neu- und Ausbaustrecken sind Lärmschutzmaßnahmen bereits als Bestandteil des jeweiligen Projekts vorgesehen. Bei bestehenden Bahnstrecken verfolgt die ÖBB-Infrastruktur das Ziel eines effizienten Lärmschutzes, gemeinsam mit Land und Städten/Gemeinden.

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Ing. Christoph Posch

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