14. März 2017

ÖBB investieren auch 2017 wieder kräftig im Ländle

Rund 80 Millionen Euro werden 2017 im Bundesland Vorarlberg in Bahnhöfe, Vorplätze und Gleisanlagen investiert – die größten Projekte sind das Güterzentrum Wolfurt und die Bahnhofsumbauten in Lustenau und Rankweil.

Die ÖBB betreiben im Bundesland Vorarlberg 34 Bahnhöfe und ein 106 Kilometer langes Streckennetz. Zudem stehen den Bahnkundinnen und –kunden rund 856 PKW-Stellplätze zur Verfügung. Erhalt und Verbesserung der Eisenbahninfrastruktur sind eine wichtige Investition in die Zukunft. Im heurigen Jahr werden wieder zahlreiche Einzelvorhaben mit einer Gesamtinvestition von rund 80 Millionen Euro investiert. Ziel ist es, die Verlässlichkeit, die Sicherheit sowie den Kundennutzen der Bahninfrastruktur weiter zu erhöhen. Das Geld ist gut angelegt, es kommt den Menschen langfristig zu Gute. Auch kommende Generationen werden profitieren. Zu den Hauptschauplätzen im heurigen Jahr zählen die Erweiterung des ÖBB-Güterzentrum Wolfurt und die Bahnhofsumbauten in Lustenau und Rankweil. „Mit rund 80 Millionen Euro Investition haben wir viel vor, um den Ausbau der Bahn in Vorarlberg voranzutreiben. Die Behinderungen für die Reisenden werden so gering wie möglich gehalten, am Ende profitieren von den Vorhaben unsere Fahrgäste ebenso, wie die heimische Wirtschaft“, betonen der Regionalleiter der ÖBB-Infrastruktur Christian Wieser und ÖBB-Projektleiter Martin Gradnitzer.

Laufende Erhaltung sichert Betriebsqualität

Bahnstrecken benötigen laufend Wartung und Pflege. Damit der Betrieb der Eisenbahn in Vorarlberg auch in Zukunft auf höchstem Sicherheitsniveau rasch und komfortabel abläuft, sind die Techniker der ÖBB 365 Tage im Jahr im Einsatz. Sie vermeiden so weitestgehend  Einschränkungen der Betriebsqualität und sichern rund um die Uhr einen fahrplanmäßigen Betrieb. Beispielsweis durch Schleifen von Schienen und Weichen oder durch Austausch von abgenutzten Anlagenteilen werden die Laufruhe der Fahrzeuge optimiert und gleichzeitig die Fahrgeräusche reduziert.

Vorteile für Fahrgäste und Anrainer

Die laufende Erhaltung bietet somit sowohl Fahrgästen als auch Anrainern Vorteile. Aufgrund des dichten Zugverkehrs untertags sind viele dieser Arbeiten nur in den Nachtstunden möglich. Nur so können wesentliche Betriebseinschränkungen vermieden werden. Immerhin fahren rund 46.000 Menschen jeden Tag mit einem der 214 täglichen Nahverkehrszüge in Vorarlberg. Bei allfälligen Störungen durch den nächtlichen Einsatz von Baumaschinen bitten die ÖBB um Verständnis. Anrainer werden im Anlassfall mittels Postwurf informiert.

Streckensperren aufgrund von Bahnbauarbeiten

Bahnhof Dornbirn:
Im April starten die Arbeiten zur Erneuerung der Gleise und Weichen am Südkopf des Bahnhofs Dornbirn. In der Karwoche von 8. bis zum 17. April 2017 kommt es aufgrund der Arbeiten zu Ausfall aller REX-Züge zwischen Hohenems und Dornbirn. Die REX-Züge fahren gebrochen in den Relationen Bludenz – Hohenems und Dornbirn – Lindau. Die Kundinnen und Kunden werden gebeten, in dieser Zeit auf die S-Bahn Züge auszuweichen. Zudem kommt es in dieser Zeit zum Ausfall der S-Bahn 5648, Götzis ab 07:07 Uhr im Abschnitt Götzis – Dornbirn bzw. der S-Bahn 5650, Bludenz ab 07:00 Uhr im Abschnitt Hohenems – Dornbirn.

Verbindung Feldkirch – Buchs:
Erneuert werden rund vier Kilometer Strecke auf der Verbindung Feldkirch – Buchs. Zwischen Tisis und Schaanwald sowie zwischen Schaan und Buchs wird der gesamte Gleiskörper erneuert. Die Arbeiten starten am 18. April 2017. Von 29. Mai bis 2. Juli 2017 wird täglich 24 Stunden gearbeitet. Für die Reisenden wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Arbeiten dienen insbesondere dazu, dass künftig in diesen Streckenabschnitt Einschränkungen hinsichtlich der Reisegeschwindigkeit vermeiden werden.

Verbindung Lauterach – St. Margrethen:
Zeitlich im Anschluss erfolgt dann die Sperre der Verbindung Lauterach – St. Margrethen. Auch hier wird für die Bahnkundinnen und -kunden zwischen 5. August und 3. September 2017 ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Neben Gleisen sind hier auch Weichen auszutauschen, um den zukünftigen Fahrbetrieb weiterhin auf hohem Qualitätsniveau zu halten.

Wichtiger Hinweis: Aufgrund von Bauarbeiten der DB in Lindau werden in der Zeit von 26. März 2017 (22:00 Uhr) bis 01. April 2017 (18:30 Uhr) auf dem Abschnitt zwischen Lochau und Lindau, sämtliche Nahverkehrszüge (S-Bahn und REX-Züge) im Schienenersatzverkehr mit Bussen geführt.

Die ÖBB bitten ihre Kundinnen und Kunden um Verständnis.

Ausbau Güterzentrum Wolfurt im Plan

Exakt auf Schiene befindet sich der Ausbau des Güterzentrums Wolfurt. Die Hauptbaumaßnahmen laufen seit Jänner 2015, im Mai 2016 wurde bereits die Anlage für den Warenladungsverkehr in Betrieb genommen. Vor wenigen Wochen wurde der erste Containerkran in Wolfurt montiert. Bereits im August wird der neue Terminal mit zwei Kränen halbseitig in Betrieb genommen. Bis August 2018 wird noch gearbeitet, allein 2017 belaufen sich die Investitionen zur Verdopplung der Kapazität in Wolfurt auf mehr als 15 Millionen Euro.

Bahnhöfe Rankweil und Lustenau werden zu Mobilitätsdrehscheiben

Intensive Bautätigkeiten für mehr Fahrgastkomfort laufen mit Erfolg in den Marktgemeinden Rankweil und Lustenau. Die Bahnhöfe werden barrierefrei ausgebaut, verfügen über großzügige Unterführungen und ein modernes Aussehen. Durch kurze Wege zu den Bussen im Regionalverkehr, ausreichend Stellplätze für Fahrräder sowie Park + Ride Anlagen wird der Umstieg auf die Bahn noch attraktiver und angenehmer. Bis 2018 werden beide Projekte erfolgreich abgeschlossen sein. Die kontinuierlichen Qualitätsverbesserungen im ÖBB-Angebot zeigen sich auch in der Kundenfrequenz. Allein in den vergangenen zehn Jahren hat sich die Fahrgastzahl verdoppelt. Bis 2022 sieht der ÖBB-Investitionsplan für Vorarlberg Investitionen von 355 Millionen Euro vor.

Rückfragehinweis für Medien

Johann Kapferer

Johann Kapferer

Pressestelle Salzburg, Tirol, Vorarlberg

ÖBB-Holding AG
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ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 461 Millionen Fahrgäste und 111 Mio. Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 92 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern, zu 90 Prozent aus Wasserkraft. Die ÖBB gehörten 2016 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 40.265 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.700 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Mio. Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.