08. August 2017

ÖBB: Neue Park & Ride Anlage am zukünftigen Knotenbahnhof Neumarkt-Köstendorf entsteht

Die Reisenden können sich auf zusätzliche 246 Pkw-Stellplätze, mehr Komfort und mit dem Fahrplanwechsel über mehr Verbindungen sowie Railjet-Halte freuen

Der Flachgau und das angrenzende Oberösterreich sollen durch ein neues Verkehrskonzept innerhalb der kommenden fünf Jahre eine deutliche Aufwertung erleben. Unter anderem wird dafür der Bahnhof Neumarkt-Köstendorf zum Verkehrsknoten ausgebaut. Gemeinsam mit dem Land Salzburg und der Stadtgemeinde Neumarkt am Wallersee errichtet die ÖBB Immobilienmanagement GmbH als ersten Schritt eine Park & Ride Anlage mit 246 Pkw-Stellplätzen. Um die Fläche dafür zu gewinnen, wurden seit Ende Juni leerstehende Gebäude im Bereich des Bahnhofs abgetragen, nun startet die Errichtung der Park & Ride Anlage.

Die neue P&R-Anlage soll Ende November, rechtzeitig vor dem Fahrplanwechsel (9. Dezember 2017) fertiggestellt sein. Die Gesamtkosten für dieses Projekt belaufen sich auf 1,4  Mio. Euro, wovon 50 % die ÖBB-Infrastruktur AG und jeweils 25 % das Land Salzburg und die Gemeinde Neumarkt am Wallersee übernehmen.

Mehr Verbindungen und Züge – ab Dezember halten auch Railjets

Die neue Verkehrsdrehscheibe Neumarkt-Köstendorf wird man ab Dezember mittels eines 20-Minuten-Taktes von Salzburg aus erreichen können. Somit verkehren dann drei anstelle von zwei Nahverkehrszügen pro Stunde in Richtung Straßwalchen. Darüber hinaus werden auch Railjets mit Fahrplanwechsel in Neumarkt-Köstendorf halten und damit an das ÖBB-Fernverkehrsnetz anschließen.

Ausbau des öffentlichen Verkehrs – alle ziehen an einem Strang

Beim Ausbau des öffentlichen Verkehrs in der Region und der Anbindung an den Fernverkehr auf der Westbahnstrecke ziehen alle Beteiligten im Sinne der Bevölkerung an einem Strang.

Bürgermeister Adi Rieger: “Unser Bahnhof verfügt über ein enormes Einzugsgebiet mit starkem Entwicklungspotenzial. Täglich pendeln hier allein über 3.000 Erwerbstätige per Bahn in die Arbeit”, erklärt der Neumarkter Bürgermeister Adi Rieger. “Der in den folgenden Jahren geplante dreigleisige Ausbau der Achse zwischen Steindorf bei Straßwalchen und Neumarkt schafft auf ökonomische Weise die besten Voraussetzungen, um den öffentlichen Nahverkehr für so viele Menschen wie möglich attraktiv zu gestalten. Dabei soll Neumarkt-Köstendorf die zentrale Verkehrsdrehscheibe im Flachgau werden.”

Werner Baltram, ÖBB: „Eine moderne und zeitgemäße Infrastruktur, die in einer guten Partnerschaft mit Land und den Gemeinden geschaffen wird, ist die Basis für unseren Auftrag als größter Mobilitätsanbieter Österreichs. Die Maßnahmen hier am Bahnhof Neumarkt-Köstendorf sind wichtiger Bestandteil eines leistungsfähigen Nah- und Fernverkehrssystem für den Großraum Salzburg. Vom Mehrwert profitieren die Menschen des Flachgaus bis ins benachbarte Innviertel, die so zum Umstieg vom Pkw auf die Bahn motiviert werden können.“

LA Josef Schöchl: „Die Errichtung des P&R in Neumarkt ist für den Flachgau sehr erfreulich. Einerseits für die Pendler, da damit für die tägliche Fahrt zur Arbeit das Umsteigen vom Auto in die Bahn wesentlich bequemer und attraktiver gemacht wird. Andererseits als zeitsparender Ausgangspunkt für die Benutzung des Fernverkehrsnetzes“

LR Hans Mayr: „Mit Neumarkt am Wallersee und Köstendorf verfügt der Bahnhof Neumarkt-Köstendorf über ein Einzugsgebiet mit starkem Entwicklungspotenzial. Der dreigleisige Ausbau der Achse Steindorf-Neumarkt schafft auf ökonomische Weise die besten Voraussetzungen, um den öffentlichen Nahverkehr für so viele Menschen wie möglich attraktiv zu gestalten und als Verkehrsknotenpunkt zu fungieren. Um die Menschen zusätzlich zum Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr zu motivieren, müssen die Rahmenbedingungen attraktiviert werden. Die Errichtung der Park & Ride Anlage mit 246 Pkw-Stellplätzen stellt hierbei einen wesentlichen Schritt dar.“

Rückfragehinweis für Medien

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Dr. Christoph Gasser-Mair

Pressesprecher Salzburg, Tirol, Vorarlberg

ÖBB-Holding AG
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Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 461 Millionen Fahrgäste und 111 Mio. Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 92 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern, zu 90 Prozent aus Wasserkraft. Die ÖBB gehörten 2016 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 40.265 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.900 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Mio. Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.