09. Februar 2018

ÖBB Rail&Drive - das Carsharingmodell der ÖBB

Das Carsharingmodell der ÖBB kombiniert in Stockerau Bahnfahrt und Carsharing für PendlerInnen und Stadtgemeinde.

Das ÖBB Mobilitätskonzept

Im Raum Stockerau setzen die ÖBB und die Stadtgemeinde Stockerau als regionaler Partner ein innovatives Mobilitätskonzept um. Mit ÖBB Rai&lDrive erfolgt die Kombination zwischen der Nutzung eines Elektrofahrzeuges durch BerufspendlerInnen im Carsharing gemeinsam mit der Stadtgemeinde Stockerau und der RAIKA Stockerau.

Das Besondere an diesem Mobilitätskonzept ist, dass ein Elektrofahrzeug von mehreren Partnern sinnvoll genutzt wird. Das E-Auto steht dabei einem Berufspendler für die tägliche Fahrt zwischen dessen Wohnort in der Gemeinde Großmugl und dem Bahnhof Stockerau zur Verfügung steht. Während der Pendler mit der ÖBB nach Wien fährt und dort seiner Arbeit nachgeht, wird das Fahrzeug durch die Stadtgemeinde Stockerau sowie die RAIKA Stockerau für deren innerbetriebliche Fahrten genutzt und abends wieder dem Pendler für die Heimfahrt übergeben. Dieser hat zudem den Vorteil, das E-Auto auch an den Wochenenden nutzen zu können. Alle Partner haben eine Jahresvereinbarung mit den ÖBB abgeschlossen.

In Stockerau wird ein E-Fahrzeug der Type Nissan LEAF zum Einsatz kommen, es steht dem Pendler werktags bis ca. 7:30 Uhr und ab ca. 16:00 Uhr und am Wochenende und feiertags durchgängig zur Verfügung. Tagsüber wird das E-Fahrzeug von der Stadtgemeinde Stockerau und der RAIKA für betriebliche Fahrten genutzt. Es steht dem Pendler pünktlich und sauber ab ca. 16:00 Uhr wieder für die Fahrt nach Großmugl zur Verfügung.

Der große Vorteil dieses Konzeptes ist, dass sich die NutzerInnen die Kosten für das Auto teilen, kein eigenes Fahrzeug beschaffen und sich nicht weiter um das Fahrzeug kümmern müssen. Denn: Das "Rundum-Sorglos-Paket" der ÖBB inkludiert alle mit dem E-Auto zusammenhängenden Leistungen, wie Stromladung, Wartung, Versicherungen, Winter/Sommerreifenwechsel, Ersatzauto etc. Durch diese Kooperation verfolgen die Bürgermeister von Stockerau und Großmugl sowie die ÖBB das Ziel, umweltfreundliche Mobilitätslösungen als Alternative zum Individualverkehr anzubieten.

Dazu ÖBB-Regional Manager Michael Elsner: "Innovative Mobilitätslösungen wie diese sind ein wichtiger Meilenstein zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrsangebotes im Einzugsgebiet von Ballungsräumen. Daher ist die Kooperation mit Partnern, der Stadtgemeinde Stockerau und der Gemeinde Großmugl so wichtig."

Auch Stockeraus Bürgermeister Helmut Laab freut sich über diese zukunftsweisende neue Mobilitätslösung und erklärt: "Dadurch wird der Individualverkehr reduziert und für Pendlerinnen und Pendler ein alternatives Angebot geschaffen. Zudem wird die Stadtgemeinde auch ihre eigenen Betriebsfahrten durch das Carsharing kostengünstiger durchführen können."

Bürgermeister Karl Lehner von der Gemeinde Großmugl ergänzt: "Mir ist wichtig, dass Pendlerinnen und Pendler der Gemeinde Großmugl nun ein zeitgemäßes Modell für die Fahrt zur Arbeit zur Verfügung steht."

RAIKA Direktor Franz Pösinger freut sich auf die Kooperation mit den ÖBB sowie der Stadtgemeinde Stockerau und sagt: "Ich bin zuversichtlich, dass dadurch ein wichtiger Schritt zur ressourcenschonenden Nutzung von Kraftfahrzeugen im Sinne der Bevölkerung der Stadt Stockerau gelingt."

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Pressesprecher Roman Hahslinger

Roman Hahslinger, MA

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Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 461 Millionen Fahrgäste und 111 Mio. Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 92 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern, zu 90 Prozent aus Wasserkraft. Die ÖBB gehörten 2016 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 40.265 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.900 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Mio. Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.