10. August 2017

ÖBB-Ticketautomaten in Tirol

Drei Viertel bieten den Kundinnen und Kunden schon mehr; P&R-Parkticket wird unkompliziert nach Wahl der konkreten Verbindung angeboten

75 Prozent bieten schon mehr: Die Rede ist von den Ticketautomaten der ÖBB, die versehen mit einer neuen Software und einheitlichen Benutzeroberfläche den Kundinnen und Kunden dreifach mehr bieten: Mehr Funktionen, mehr Informationen und mehr Stationen. Die rund 1000 ÖBB Ticketautomaten an Österreichs Bahnhöfen werden seit Juni 2017 auf eine neue und zeitgemäße Benutzeroberfläche umgestellt. Der Ticketkauf funktioniert dann überall nach dem gleichen Prinzip, unabhängig davon, ob man sein Ticket am Automaten, über die ÖBB-App oder im ÖBB-Online-Ticketshop bucht. In

Drei Viertel der Automaten in Tirol schon umgestellt

An Tirols Bahnhöfen und Haltestellen sind insgesamt 77 Ticketautomaten an 55 Standorten im Einsatz. Ein Großteil bietet den ÖBB-Kundinnen und Kunden bereits die neue Benutzeroberfläche – darunter auch die acht Ticketautomaten auf dem größten Bahnhof Tirols, dem Innsbrucker Hauptbahnhof. Die Vorteile der neuen Automaten-Software sind schnell zusammengefasst und erklärt:

  • Mehr Funktionen: Direkte Buchung bis ans Fahrtziel: Kauf von ÖBB-Tickets und regionalen Verbundtickets in einem Schritt. Alle sieben österreichischen Verkehrsverbünde sind jetzt in das System integriert.
  • Mehr Informationen: Der Ticketautomat  zeigt als Vorschlag die nächsten Verbindungen zum gewünschten Reiseziel mit Abfahrts- und Ankunftszeit an.
  • Mehr Stationen: Der Automat bietet Tickets für über 40.000 Haltestellen in ganz Österreich an.

Die restlichen Ticketautomaten werden bis zum 23. August umgestellt. Schon jetzt kann ÖBB-Regionalmanager René Zumtobel aber eine positive Zwischenbilanz ziehen. „Die Rückmeldungen der Kunden sind großteils positiv. Natürlich wissen wir, dass die Umstellung gerade in der Anfangsphase manchmal Schwierigkeiten bereitet. Allerdings haben wir vorgesorgt und bieten unseren Kundinnen und Kunden größtmögliche Unterstützung an“, sagt Zumtobel. So stehen in der Umstellungsphase weiterhin 30 eigens geschulte PromotorInnen an den größeren Bahnhöfen beim Ticketkauf unterstützend zur Seite. Zusätzlich helfen 13 ehrenamtlich tätige SeniorenmobilitätsberaterInnen älteren Menschen bei der Buchung von Tickets im neuen System. Bei Bedarf steht auch eine eigene Telefonhotline unter +43 5 1717 25 zur Verfügung. Auf Kundenwunsch übernimmt ein Mitarbeiter im CallCenter, der Zugriff auf den Automaten hat, als „Telefonjoker“ die Buchung.

Nach Wahl der Verbindung bei Bedarf Parkticket anfordern

An einigen Bahnhöfen in Tirol ist für das Abstellen eines Autos auf dem P&R-Platz eine kostenlose Berechtigungskarte nötig, die ebenfalls am Automaten ausgedruckt werden kann. Nach der Wahl der konkreten Verbindung im Buchungsvorgang erscheint am unteren Bildrand die Wahlmöglichkeit für ein P&R-Ticket. Wird dieses mit einem Häkchen angewählt, druckt der Automat letztlich gemeinsam mit dem Ticket die Park-Berechtigungskarte aus. Diese muss wie bisher im Pkw gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe gelegt werden. Derzeit muss das Kfz-Kennzeichen noch händisch eingetragen werden. Aber auch hier wird an einer technischen Lösung gearbeitet, damit dies über die Bildschirmtastatur erfolgen kann.

Rückfragehinweis für Medien

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Dr. Christoph Gasser-Mair

Pressesprecher Salzburg, Tirol, Vorarlberg

ÖBB-Holding AG
Südtiroler Platz 7
6020 Innsbruck

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