02. Juni 2017

ÖBB: Volksschule Kühnsdorf aktiv für die Koralmbahn

Bepflanzungsaktion beim Grüntunnel Peratschitzen

Die ÖBB-Infrastruktur AG hat am 31 Mai, die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Kühnsdorf zu einer Bepflanzungsaktion beim Grüntunnel Peratschitzen eigeladen - einer der drei imposanten Tunnelbauwerke der Koralmbahn in St. Kanzian. Die kleinen Gärtner durften selbst Hand anlegen und bei einer der neu entstehenden Grünflächen im Bereich Grüntunnel Peratschitzen tätig werden. Spaß, Teamwork und Informationen über verschiedene Pflanzenarten standen dabei im Fokus. Bereits heute erleben die Bahnkunden von morgen so den verantwortungsbewussten Umgang mit Schiene, Bahn und Natur.

Alle Arbeiten entlang der Koralmbahn werden mit größter Rücksicht auf die Umwelt und einzelnen Ökosystemen umgesetzt. Bereits ab Planungsbeginn werden alle Umweltaspekte berücksichtigt und ökologische Ausgleichsflächen für Flora und Fauna geschaffen. Für die aktuellen Arbeiten im Abschnitt zwischen Mittlern und Althofen/Drau bedeutet das zahlreiche begleitende Umweltschutzmaßnahmen.

Bepflanzung durch die Volksschule Kühnsdorf

Rund 62 Schülerinnen und Schüler von der ersten bis vierten Klasse der Volksschule Kühnsdorf durften bei der ersten öffentlichen Bepflanzungsaktion der ÖBB-Infrastruktur AG in St. Kanzian mitmachen. Den ganzen Vormittag waren sie tatkräftig damit beschäftigt, beim Tunnel Peratschitzen über 200 Pflanzen zu setzen. Zu den knapp 25 Sorten zählten beispielsweise Ahorn, Buche, Eiche, Erle, Hasel, Linde, Ulme, Weide uvm. Experten der Firma Maschinenring und die ökologische Aufsicht des Bauabschnittes, DI Knappinger Ziviltechniker GesmbH, standen den Volksschulkindern mit Rat und Tat zur Seite und vermittelten wertvolle Informationen rund um die einzusetzenden Pflanzenarten und das Zusammenspiel der Natur und Koralmbahn.

Klaus Berger, Projektleiter ÖBB-Infrastruktur AG, und sein Team informierten die Kinder über das Projekt Koralmbahn und stellten der Schule als kleines Dankeschön eine Pflanze von jeder Sorte zur Verfügung und sagt: "Bei dieser Aktion geht es uns in erster Linie um die Kinder. Sie sollen an diesem Tag Spaß in der Natur und am Lernen haben. In ihrer Schule können sie das heute erlernte Wissen bald wieder einsetzen und die Bäume in ihrer Schule pflanzen. Es ist uns natürlich auch ein Anliegen, dem Nachwuchs authentisch zu vermitteln, dass die Umwelt bei unseren Bauvorhaben einen hohen Stellenwert einnimmt."

"Eine schöne Aktion", erklärt Alois Pruntsch, Direktor der Volksschule Kühnsdorf. "Die Kinder können Jahre später stolz berichten, wie sie die Bäume entlang der Koralmbahn mit gepflanzt haben. Und über ´learning by doing´ merken sich Schüler die Informationen einfach besser, wenn sie damit ein spannendes Erlebnis verbinden. Rundherum ein sehr gelungener Tag".

Circa 110 ha Pflanzfläche zwischen Mittlern und Althofen/Drau

In diesem Abschnitt der Koralmbahn sind derzeit drei Tunnelbauwerke im Bau. Der Bereich, in dem die Schülerveranstaltung stattgefunden hat, gehört zum Grüntunnel Peratschitzen. Im gesamten Abschnitt werden in den nächsten Jahren sukzessive großzügige Grünflächen und Geländemodellierungen stattfinden. Insgesamt werden Flächen im Ausmaß von ca. 110 ha gestaltet und dafür etwa 255.000 Gehölze gepflanzt.

Das Projekt: Koralmbahn

Die 130 Kilometer lange Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt zählt zu den bedeutendsten Verkehrsinfrastrukturprojekten in Europa. Sie ist Teil der neuen Südstrecke und damit auch wichtiger Bestandteil des Baltisch-Adriatischen Korridors. Herzstück der Koralmbahn ist der 33 km lange Koralmtunnel - darüber hinaus besteht die neue Hochleistungsstrecke aber auch aus 12 neuen Bahnhöfen und Haltestellen, über 100 Brücken und Unterführungen sowie aus zahlreichen weiteren Tunnelbauten. Aus österreichischer Sicht bedeutet die Koralmbahn speziell für den Wirtschaftsstandort Südösterreich eine entscheidende Strukturverbesserung. So wird die schnellste Fahrzeit zwischen Graz und Klagenfurt von derzeit knapp drei Stunden auf 45 Minuten verkürzt und gleichzeitig die Erreichbarkeit deutlich verbessert.

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Ing. Christoph Posch

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