08. Juni 2018

ÖBB/IBM: Girls!Tech Camp - play it, prove it, be it

Das war das Motto, unter dem diese Woche wieder das Girls!Tech Camp stattfand. Über 50 Mädchen haben die Chance genutzt und fünf Tage lang in unterschiedliche technische Bereiche bei den ÖBB und IBM rein geschnuppert. Zum Abschluss diskutierten die jungen weiblichen Nachwuchstalente bei der Pressekonferenz heute mit Top-Managerinnen über ihre neu errungenen technischen Erfahrungen und Erkenntnisse der vergangenen Tage.

Game Development, Mathematik, gesunde Ernährung, App-Designerin, scratch - zusammenhängende Schlagworte, die bei IBM und den ÖBB in den letzten Tagen eine wesentliche Rolle gespielt haben: Zwischen dem 4. und 8. Juni schnupperten über 50 junge Mädels in die Welt der Technik hinein. Sie sind zwischen zwölf und 14 Jahre alt und kommen aus den Neuen Wiener Mittelschulen in der Konstanziagasse, Schäffergasse, Herzgasse, Leipziger Platz sowie der AHS Rahlgasse. Die Schülerinnen tauchten in unterschiedliche Technikjobs bei den ÖBB und IBM ein und lernten dabei spannende Projekte und Berufe kennen.

Zum Abschluss des Girls!Tech-Camp fand heute eine Pressekonferenz statt. Top-Managerinnen, wie Patricia Neumann, Generaldirektorin IBM Österreich, Silvia Angelo, Vorstandsdirektorin ÖBB Infrastruktur, Margit Fischer, Vorsitzende des Vereins ScienceCenter-Netzwerk und Anna Steiger, Vizerektorin TU Wien, diskutierten mit den Mädchen über ihre umfassenden Einblicke der letzten Tage. Außerdem haben die Mädchen relevante Infos und Tipps zu diversen Job- und Karrieremöglichkeiten innerhalb der beiden Konzerne mit auf ihren Weg bekommen.

"Die ÖBB haben längst erkannt, dass typische Frauen- und Männerberufe der Vergangenheit angehören. Gerade Jobs in der Technik bieten Mädchen viel Potential. Leider sind sie bis heute in diesen Bereichen noch sehr unterrepräsentiert. Daher freut es mich sehr zu sehen, mit welchem Eifer und mit wieviel Spaß die jungen Frauen den Themen offen gegenüber stehen", berichtet Silvia Angelo.

"Technische Berufe machen Spaß. Das kann man am besten erleben, wenn man mit Technik in Berührung kommt. Uns ist daher wichtig, dass die Mädchen viel ausprobieren können und so Berufsbilder wie App Designer und Developer spielerisches kennen lernen. Wir sehen das als unseren Beitrag, die Gesellschaft auf die Digitalisierung vorzubereiten", ist Patricia Neumann überzeugt.

"Es ist sehr wichtig, dass sich Unternehmen öffnen und ihren MitarbeiterInnen ermöglichen, jungen Menschen ihren interessanten Arbeitsalltag näher zu bringen. Praktische Erfahrungen sammeln, Dinge aus nächster Nähe betrachten, neugierig auf den Hintergrund komplexer Themen sein - all das sind Ansätze, die auch wir im Verein ScienceCenter-Netzwerk fördern.

Deswegen unterstützen wir das Girls!Tech-Camp und hoffen, dass noch viele weitere Unternehmen in Österreich derartige Initiativen starten", zieht Margit Fischer ihr Fazit.

"Ich bin keine Technikerin, habe aber durch meine Funktion an der TU Wien ein Faible für Technik und Naturwissenschaften entwickelt. Wenn es uns mit Initiativen wie dem Girls!Tech-Camp gelingt, diesen Funken überspringen zu lassen, können wir nur gewinnen. Wir gewinnen junge, motivierte Frauen die leidenschaftlich an ihrer Ausbildung oder in ihrem Beruf arbeiten. Das ist das Beste was der Technikzukunft passieren kann", motiviert Anna Steiger die jungen Frauen.

"play it, prove it, be it" - Programm und Workshops

Diese Woche war spannend - interessante Workshops bei IBM und den ÖBB standen auf dem Programm.

ÖBB: Gleich zu Beginn der Woche wurden die Schülerinnen bei den ÖBB mit dem kreativen "Design Thinking" vertraut gemacht. Anhand der konkreten Themenstellung "Zug der Zukunft" erarbeiteten sie Ideen und machten das Thema mit Prototypen erlebbar.

Danach ging es mit einer spannenden Exkursion in das TS-Werk Jedlersdorf weiter. Hier konnten sie unter anderem den ÖBB-MitarbeiterInnen beim Zusammenbau der neuen Cityjet-Garnituren über die Schulter blicken und die einzelnen Produktionsschritte näher verfolgen. Mitte der Woche stand ein Besuch im ÖBB-Business Competence Center an - Thema: "Warum und inwiefern setzen sich die ÖBB mit digitalen Innovationen auseinander." Beim 3D-Druck, Virtual Reality und Co. blieben auch hier das Ausprobieren und der Spaßfaktor nicht auf der Strecke.

Interessante Einblicke hinter die Kulissen bekamen die Mädchen bei einer Führung durch den Bahnhof Meidling und in der Funkmeldezentrale.

IBM: IBM steht an der Speerspitze der Digitalisierung und engagiert sich als Teil seiner gesellschaftlichen Verantwortung dafür, Jugendliche auf Berufsbilder der Digitalisierung vorzubereiten. Beim Girls!Tech Camp konnten sich die Mädchen aktiv mit den Berufsbildern rund um App Design und Development in unterschiedlichen Workshops auseinanderzusetzen:

  • Food Jungle - spielend lernen mit Apps: Die Mädchen entdecken spielerisch, was Game Development mit Mathematik und gesunder Ernährung zu tun hat.
  • Designe deine eigene Gaming-App: Wie arbeitet eine App-Designerin? Die Mädchen lernten die IBM Design Thinking-Methode kennen und entwickelten eine Idee für ihre eigene App.
  • Spiele programmieren mit Scratch: Die Mädchen setzten ihre Ideen um und programmierten ein eigenes Spiel auf Scratch.org.
  • Berufsorientierungsquiz: Bei einem Berufsorientierungsquiz hatten die Mädchen die Möglichkeit, spannende (Lehr-) Berufe bei IBM und den ÖBB näher kennenzulernen und von erfolgreichen Lehrlingen aus den beiden Konzernen zu lernen.

Die Mädels sind begeistert

Nach einer Woche Technik pur berichten die Mädchen voller Enthusiasmus über ihre Erfahrungen:

"Bei unserem Programm in den ÖBB gefällt uns besonders gut, dass wir viel ausprobieren, basteln und präsentieren dürfen. Für uns war es auch sehr spannend zu sehen wie viel Arbeit hinter dem Zusammenbau der Züge steckt und dass auch Mädchen bei den ÖBB technische Berufe ausüben", zeigten sich Aliyah, Lena und Celina von der WMS Konstanziagasse beeindruckt.

Auch Jehona und Shamna von der NMS Herzgasse hatten viel Spaß: "Uns gefällt besonders, dass bei IBM viel im Team gearbeitet wird. Es ist auf keinen Fall langweilig hier und wir haben viel zu tun. Handys lieben wir beide und sind sehr oft in sozialen Netzwerken unterwegs."

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Leiter Externe Kommunikation, Konzernpressesprecher

Mag. Robert Lechner

Leiter Externe Kommunikation, Konzernpressesprecher

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Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 459 Millionen Fahrgäste und 115 Mio. Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2017 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 41.107 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.900 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Mio. Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.