06. Februar 2019

ÖBB-Infrastruktur AG investiert heuer 381 Millionen Euro in steirisches Schienennetz

Insgesamt 381 Millionen Euro fließen heuer in das Schienennetz der Steiermark. Im Finanzierungszeitraum 2018 – 2023 sind es sogar 2,8 Milliarden Euro. Mit diesen Investitionen stellen die ÖBB die Weichen für eine moderne, umweltfreundliche Bahnzukunft für die Steirerinnen und Steirer.

Rund 1,2 Millionen Menschen leben in der Steiermark. Zahlreiche Reisende, Pendler und Unternehmen nutzen dabei die vielen Vorteile der Bahn gegenüber der Straße. Kürzere Fahrzeiten, verbesserte Angebote, mehr Pünktlichkeit und höhere Sicherheit sind nur einige Punkte, die wir mit unseren Investitionen im Jahr 2019 weiter vorantreiben. Insgesamt 750 Schienenkilometer, 123 Bahnhöfe und Haltestellen sowie rund 7.100 PKW- und 5.200 Zweirad-Stellplätze gibt es in der Steiermark. Damit gestalten wir nicht nur das Mobilitätsverhalten, sondern nehmen auch unsere Verantwortung gegenüber kommenden Generationen wahr.

Südstrecke auf Schiene

2019 wird an der neuen Südstrecke unter Hochdruck weitergearbeitet. Nach dem ersten Durchschlag im Koralmtunnel ist der Ausbau der Innenschale auf steirischer Seite voll angelaufen. 2019 befindet sich die Koralmbahn erstmals zu 100 Prozent in Bau. Nach der Fertigstellung können Fahrgäste in 45 Minuten von Graz nach Klagenfurt reisen. Beim Semmering-Basistunnel starten 2019 die Arbeiten für das Westportal und den Bahnhof Mürzzuschlag. Fahrgäste können nach der Fertigstellung in weniger als 2 Stunden von Wien nach Graz reisen. Gleichzeitig wird die Attraktivierung der Strecke Bruck-Graz vorangetrieben. 2019 wird der Umbau des Bahnhofs Frohnleiten fertiggestellt und in Betrieb genommen. Darüber hinaus entsteht in Knittelfeld ab 2019 eine neue, moderne Lehrwerkstatt für rund 200 ÖBB-Lehrlinge.

Bahnhofsoffensive geht weiter

Auch die Bahnhofsoffensive geht 2019 weiter: Während die großen Bahnhöfe bereits sukzessive modernisiert wurden, haben 2018 unter anderem der Umbau des Bahnhofs Kapfenberg und des Bahnhofs Fehring begonnen. Beide Bahnhöfe werden vollständig barrierefrei umgebaut. Im Rahmen der Modernisierung der Salzkammergutbahn, wird ebenfalls der Bahnhof Tauplitz attraktiviert.

Einfacher Umstieg

Die Kombinationen Bahn und Auto oder Bahn und Fahrrad sind beliebt wie nie zuvor. Daher investieren wir weiter in den Ausbau von Park&Ride (P&R) und Bike&Ride (B&R) Anlagen, um unseren Kunden den Umstieg so komfortabel wie möglich zu gestalten. 2019 werden in der Steiermark rund 190 P&R und 200 B&R Plätze neu errichtet.

Gebündelte Instandhaltungen

Wir überprüfen unsere Strecken regelmäßig und unterziehen sie bei Bedarf einer Rundumerneuerung. Bei der Sanierung sind wir darauf bedacht, starke Einschränkungen zu vermeiden. Daher bündeln wir Maßnahmen und sanieren fallweise mit Gesamtsperren ganze Streckenabschnitte. So zum Beispiel mit der Sperre Südbahn zwischen Payerbach und Mürzzuschlag (18.5.-28.5.2019) oder der steirischen Ostbahn (14.7.-20.7.2019).

Mehr Sicherheit an Eisenbahnkreuzungen

Die ÖBB investieren laufend in die Sicherheit auf Eisenbahnkreuzungen, um folgenschwere Unfälle an Eisenbahnkreuzungen noch weiter zu reduzieren. So werden in der Gemeinde Admont sechs Eisenbahnkreuzungen aufgelassen. Für noch mehr Sicherheit setzen die ÖBB zudem auf bewusstseinsbildende Maßnahmen (Kooperationen, Kampagnen, etc.) über das richtige Verhalten an Eisenbahnkreuzungen.

Vorreiter bei klimafreundlicher Mobilität

2019 werden in der Steiermark gleich mehrere E-Ladestationen in Gleisdorf, Werndorf, Bruck/Mur und Frohnleiten in Betrieb genommen. Insgesamt planen die ÖBB noch heuer österreichweit 50 E-Ladestationen mit 100 Strom-Ladepunkten. Die ÖBB sind ein wichtiger Player in der Reduktion von Treibhausgasen. Wer mit dem Zug fährt, verursacht nur ein Fünfzehntel der Emissionen, die er mit einem Auto erzeugen würde. Im Güterverkehr fällt der Vergleich noch deutlicher aus: Jede Tonne, die auf der Schiene statt auf der Straße transportiert wird, sorgt für 33-mal weniger CO2-Emissionen. Mit Sommer 2018 sind die ÖBB auf 100 Prozent grünen Strom umgestiegen.

Mobilfunk und WLAN

Die Weststrecke Wien-Salzburg, die Wiener Schnellbahn und die Strecke zum Flughafen Wien sind bereits fertiggestellt. 2019 arbeiten wir an der Südstrecke Richtung Kärnten sowie an der Weststrecke Richtung Tirol. Wir planen, damit Ende 2019 fertig zu sein und haben dann zusammen mit den Mobilfunkbetreibern 100 Millionen Euro investiert und 1.500 Kilometer Bahnstrecke mit Mobilfunk ausgerüstet. Damit können 95% der ÖBB-KundInnen Mobilfunk nutzen. Der Ausbau von Hochleistungs-WLAN an den 75 größten Bahnhöfen Österreichs wird in den kommenden Wochen abgeschlossen. In der Steiermark gibt es bereits am Grazer Hauptbahnhof, Bruck an der Mur, Leibnitz, Leoben und Graz Don Bosco Hochleistungs-WLAN.

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Herbert Hofer

Pressesprecher Kärnten, Osttirol, Steiermark, südl. Burgenland

ÖBB-Holding AG
10. Oktober Straße 20
9500 Villach

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ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB Konzern jährlich 474 Millionen Fahrgäste und 113 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2018 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 41.641 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.900 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.