08. März 2019

Streckenausbau Wien – Bratislava: Bahnübergang auf der L5 in Raasdorf bis Mitte Oktober gesperrt

Errichtung der Straßenüberführung startet; Örtliche Umleitung mit geringfügig längerer Fahrzeit; Ab Oktober keine Wartezeiten mehr am geschlossenen Schranken

Der Streckenausbau zwischen Wien und Bratislava geht zügig voran. Für die Arbeiten an der künftigen Straßenüberführung der L5 über die Bahnstrecke bei Raasdorf muss ab 15. März, 11.00 Uhr, der Bahnübergang komplett gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung für den Straßenverkehr wird eingerichtet, Fußgänger können zur Überquerung einen Steg benutzen. Im Oktober 2019 soll die neue Straße eröffnet werden.

Die Bahnstrecke zwischen Wien Stadlau und der Staatsgrenze bei Marchegg wird derzeit unter laufendem Bahnbetrieb elektrifiziert und abschnittsweise zweigleisig ausgebaut. Das stärkt die Verbindung zwischen den beiden EU-Hauptstädten und verkürzt die Fahrzeit um bis zu 25 Minuten. Im Zuge des Ausbaus werden aber auch die Bahnhöfe und Haltestellen entlang der Strecke modernisiert und barrierefrei gestaltet. Außerdem werden sämtliche Eisenbahnkreuzungen aufgelassen und durch Unter- oder Überführungen ersetzt.

Nachdem der Wiener Bauabschnitt schon im vergangenen Dezember inklusive der neu errichteten Haltestelle Wien Aspern Nord eröffnet wurde, starten im niederösterreichischen Abschnitt parallel zu den Arbeiten an der Strecke auch die Arbeiten am ersten Bahnübergang. Die L5 erhält auf Höhe des Bahnhofs Raasdorf anstelle des schienengleichen Übergangs eine Überführung – die Wartezeiten am geschlossenen Schranken gehören somit ab Herbst dieses Jahres der Vergangenheit an.

Bis es soweit ist, muss die Straße allerdings für den Verkehr komplett gesperrt werden. Nur Fußgänger haben die Möglichkeit, den Bahnübergang über einen eigens errichteten Steg zu passieren. Autofahrer müssen für die Umleitung über die L11 und die L2 bzw. die L6 und die L2 zwischen fünf und zehn Minuten mehr Zeit einplanen.

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Christopher Seif

DI Christopher Seif

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