08. März 2019

ÖBB zeigen auch in Kärnten ein vielfältiges Gesicht

Gleichbehandlung – ob Frau oder Mann, alt oder jung, aus Österreich oder aus einem anderen Land. Ob mit Behinderung oder Beeinträchtigung - wir zeigen keine Grenzen.

Eine spezielle Führung für Menschen mit Behinderung: Einmal einen Zug steuern war an diesem Tag ein großes Thema. Die ÖBB ermöglichte am Bahnhof Klagenfurt Menschen, die vom Verein „Monel – dein Weg und du“ aus Spittal/Drau betreut werden, einen persönlichen Perspektivenwechsel.

Traumberuf LokführerIn

Welche Knöpfe und Hebel müssen bedient werden, wie sieht eine Lok von innen aus und wie gestaltet sich die Ausbildung um einen Railjet zu fahren oder als Zugbegleiterin oder Zugbegleiter allen Kundenwünschen gerecht zu werden. Themen die einen großen Stellenwert für Menschen haben, aber wegen einer Behinderung doch gesellschaftlich ausgegrenzt werden. Umso größer war das Erlebnis im Führerstand eines neuen Cityjet in den Bahnhof einzufahren.

Ein besonderer Gast wurde an diesem Tag von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßt und belagert. Carmen Gamperl ist Lokführerin, steuert mit bis zu 10.000 PS ihren Arbeitsplatz und ist dadurch natürlich besonders interessant. „Vor einigen Jahren wäre meine Tätigkeit noch nicht möglich gewesen, heute werbe ich bei meinen Freundinnen für diesen interessanten und verantwortungsvollen Beruf!“ „Ich freue mich Menschen mit Behinderungen meinen Arbeitsplatz zu präsentieren und die Personen kennenzulernen.

ÖBB -Barrierefreiheit

Menschen bewegen und begeistern. Mit diesem Ziel legen die ÖBB fest, dass alle Menschen die Angebote der Bahn einfach und komfortabel nützen können. Grundlage für alle Regelungen hinsichtlich der Rechte von Menschen mit Behinderung ist das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

Auch Christian Schwarzl, ÖBB Beauftragter für barrierefreies Reisen in Österreich, begrüßt diese Aktion mit dem Verein Monel in Klagenfurt, merkt aber an: „Barrierefreiheit ist essentiell sehr wichtig für 10 Prozent der Bevölkerung, aber auch notwendig für 40 Prozent und komfortabel für 100 Prozent der Bevölkerung.“

Als größter Mobilitätsanbieter ist es das Ziel der ÖBB, Kundinnen und Kunden ein bequemes Reisen mit Bahn und Bus zu ermöglichen. Über eine Million Menschen in Österreich sind vorübergehend oder dauerhaft in ihrer Mobilität eingeschränkt. Das umfasst Menschen mit Behinderungen genauso wie ältere oder gebrechliche Personen. Um dieser spezieller Gruppe geeignete Reisemöglichkeiten zu bieten, werden daher laufend Investitionen – insbesondere Errichtung moderner Bahnhöfe bzw. Nachrüstung barrierefreier Infrastruktur, den Fuhrpark und Servicedienstleistungen - getätigt. Auch der Ticketkauf auf der Webseite oebb.at oder in der ÖBB-Ticket App sind davon betroffen und wird weiter ausgebaut und barrierefrei gestaltet.

Rückfragehinweis für Medien

Symbolbild für Mann

Herbert Hofer

Pressesprecher Kärnten, Osttirol, Steiermark, südl. Burgenland

ÖBB-Holding AG
10. Oktober Straße 20
9500 Villach

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ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB Konzern jährlich 474 Millionen Fahrgäste und 113 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2018 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 41.641 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.900 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.