15.11.2019

ÖBB: Erfolgsmodell der Zugschule wird von Tirol aus auf ganz Österreich ausgerollt

Zugfahren leicht gemacht - Die ÖBB führen in Kooperation mit dem Klimabündnis Österreich Workshops in Volksschulen durch, um die Schulkinder fit für das Thema Bahnfahren zu machen.

In Tirol gibt es seit vielen Jahren das Angebot der Zugschule, ein Workshop-Angebot für Volksschulen, in dem die SchülerInnen ab der 1. Volksschule kindgerecht zum Thema Bahn und Bahnfahren informiert werden. Diese Workshops werden in Kooperation mit dem Klimabündnis Tirol und ÖBB-Personenverkehr Tirol durchgeführt.
Aufgrund der Beliebtheit und des großen Erfolgs wurde dieses Angebot im Schuljahr 2016/17 auf ganz Österreich ausgeweitet und ist seither fester Bestandteil im Stundenplan der österreichischen SchülerInnen.
Die Zugschule ergänzt die im österreichischen Lehrplan für Volksschulen als verbindliche Übung im Ausmaß von zehn Jahresstunden durchzuführende Verkehrserziehung und behandelt die Themenbereiche Sicherheit, Umweltschutz und Know-how im öffentlichen Verkehr.

"Diese Initiative liegt mir sehr am Herzen, weil es besonders wichtig ist, den Jüngsten zu erklären, wie man die Öffis richtig und sicher nutzt. Gleichzeitig wird ihnen vermittelt, dass eine Zugfahrt nicht nur Spaß macht, sondern sie damit auch aktiv die Umwelt schützen.", so Michaela Huber, Vorständin der ÖBB-Personenverkehr AG.

Bewusstsein wecken

Im Rahmen der Zugschule lernen Kinder die Angebote des ÖBB-Konzerns kennen und erfahren, dass die Verkehrsmittelwahl Einfluss auf das Klima hat. Dabei werden auch Themen wie das richtige Verhalten im Haltestellenbereich, auf Bahnhöfen und in den Verkehrsmitteln als wichtige Punkte für die Sicherheit von Kindern behandelt. Mit der Absolvierung der Zugschule entwickeln Kinder Begeisterung für die Themen Bus und Bahn und das Image von Bus und Bahn wird bei den jüngsten VerkehrsteilnehmerInnen nachhaltig positiv beeinflusst.

Früh übt sich: Wertvorstellungen für die Zukunft schaffen

Positive Erfahrungen mit dem Zugfahren im Kindesalter in Kombination mit Umweltbewusstsein haben einen positiven Einfluss auf das Bahnnutzungsverhalten im Erwachsenenalter. Voraussetzungen für Umweltbewusstsein sind das Wissen um ökologische Zusammenhänge gepaart mit entsprechenden Wertvorstellungen.

"An den mittlerweile über 600 Klimabündnis-Schulen und –Kindergärten nimmt klimafreundliche Mobilität eine zentrale Rolle ein. Einer der Eckpfeiler der notwendigen Mobilitätswende dabei ist das Zugfahren. In den Zugschule-Workshops lernen Kinder spielerisch, wie sie klimafreundlich von A nach B kommen.", so Markus Hafner-Auinger, Geschäftsführer des Klimabündnis Österreich.

Das Angebot wird sehr gut angenommen: 2019 fanden insgesamt österreichweit über 200 Workshops statt, 50 davon in Tirol.

Rückfragehinweis für Medien

ÖBB - Zugschule

Mag. Daniel Pinka, MAS

Pressesprecher Schwerpunkt: Wien, Sicherheit

ÖBB-Holding AG
Am Hauptbahnhof 2
1100 Wien

Telefon +43 1 93000 32233

daniel.pinka@oebb.at

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ÖBB

ÖBB. Heute. Für morgen. Für uns.

Schon heute bringen die ÖBB als umfassender Mobilitätsdienstleister jährlich 477 Millionen Fahrgäste und 105 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2019 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen in die Bahninfrastruktur von über zwei Milliarden Euro jährlich bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit 41.904 MitarbeiterInnen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge sorgen dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat von Gesellschaft und Wirtschaft und sind Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.