04.12.2019

ÖBB: Spatenstich für neue Polizeiinspektion am Wiener Praterstern

Künftig sorgt eine gläserne Erweiterung der Bahnhofshalle für mehr Sicherheit und Sauberkeit

Jetzt wird es ernst. Noch in diesem Jahr starten die Baumaßnahmen für die rund 900 m² große Erweiterung des ÖBB Bahnhofsgebäudes am Praterstern. Neben der Integration des bestehenden U1-Abganges in die Bahnhofshalle, wird der Zubau auch eine neue Polizeiinspektion beherbergen und den Beamten dort modernste Arbeitsmöglichkeiten bieten. Den offiziellen Spatenstich nahmen heute ÖBB Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä, Bürgermeister Michael Ludwig und Landespolizeivizepräsident General Michael Lepuschitz gemeinsam vor. Die Arbeiten werden rund ein Jahr in Anspruch nehmen. Architektonisch schmiegt sich der gläserne Zubau harmonisch an die bestehende Bahnhofshalle an. Die Kosten für das Gesamtprojekt werden rund 8 Millionen Euro betragen.

Wichtige Investition in die Bahninfrastruktur am Praterstern

Durch den neuen Zubau am Bahnhofsgebäude Praterstern werden die dortigen Flächen attraktiver gestaltet und effizienter genutzt. Zusätzlich sollen die verbesserte Zugangssituation und die neue Polizeiinspektion einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls der BahnhofsbesucherInnen und AnrainerInnen leisten. "Sicherheit und Sauberkeit gehören dabei zu den Mindestanforderungen die ein moderner Bahnhof erfüllen muss. Mit der Erweiterung der Bahnhofshalle wird diese bis über den bestehenden U1-Abgang verlängert. Für die Fahrgäste bedeutet diese Modernisierung der Bahnhofsinfrastruktur einen witterungsgeschützten und repräsentativeren Zugang zur Bahnhofshalle. So bringen wir den Praterstern zum Strahlen", sagt ÖBB Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä.

Polizeiinspektion wird Sicherheitsgefühl weiter stärken

Der Bahnhof Praterstern ist eine wichtige innerstädtische Verkehrsdrehscheibe für mehr als 150.000 Personen pro Tag. Es ist daher für das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung wichtig, dass die Polizei an einem solchen Ort Präsenz zeigt und schnell einsatzbereit ist. Die Polizei mietet von den ÖBB eine Fläche von rund 650 m² des Zubaus, um dort eine Polizeiinspektion für 65 MitarbeiterInnen inklusive Sondereinsatzkommando einzurichten. Für die Polizei bedeutet der neue Standort bessere Arbeitsbedingungen und ein rasches Eingreifen im Notfall. Die neue Station wird 24 Stunden besetzt sein. "Sichtbare Polizeipräsenz ist ein wichtiger Faktor für das subjektive Sicherheitsempfinden von Menschen. Gerade an sicherheitspolizeilichen Hot Spots stellt diese Präsenz für eine rechtzeitige Präventionsarbeit und eine rasche Reaktionszeit im Anlassfall eine wesentliche Grundlage dar. Eine Polizeiinspektion am Praterstern bedeutet für uns nicht nur eine direkte Erreichbarkeit, sondern eine hohe Symbolkraft polizeilicher Präsenz für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt ", sagt Landespolizeivizepräsident General Michael Lepuschitz.

Vorbildliche Zusammenarbeit aller Partner

Für die Polizei ist die neue Station eine "Rückkehr" an einen bekannten Ort, gab es doch bis 2014 eine Station direkt am Praterstern, die in die Lassallestraße übersiedelt ist. Das Polizeigebäude am Praterstern war stark sanierungsbedürftig und entsprach nicht mehr den Anforderungen einer zeitgemäßen Polizeiinspektion. Bürgermeister Michael Ludwig: "Mir ist es wichtig, dass die Polizei direkt vor Ort am Praterstern ist und für die Menschen rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Und natürlich sollen die Polizistinnen und Polizisten bestmögliche Arbeitsbedingungen haben. Daher freut es mich, dass nun eine neue, moderne Polizeiinspektion errichtet wird."

Rückfragehinweis für Medien

Erweiterung Bahnhof Praterstern Visualisierung

Mag. Daniel Pinka, MAS

Pressesprecher Schwerpunkt: Wien, Sicherheit

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