07.02.2020

ÖBB-Sicherheitsoffensive für Eisenbahnkreuzungen auf der Strecke Lambach-Laakirchen

Auflassung und Modernisierung von 13 Eisenbahnkreuzungen entlang der Strecke bringt mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer; ÖBB investierten in Oberösterreich 2019 vier Millionen € in die Modernisierung und Auflassung von Eisenbahnkreuzungen

Die ÖBB-Infrastruktur AG setzt ihre Offensive in Oberösterreich zur Sicherung von Eisenbahnkreuzungen fort: Auf der Strecke Lambach-Laakirchen wurden seit 2016 insgesamt 13 Eisenbahnkreuzungen und vier private Eisenbahnübergänge modernisiert bzw. aufgelassen. Rund 3,5 Millionen € wurden dafür investiert. Ein kleiner Teil der Auflassungen bzw. Modernisierungen ist noch im Gange. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für 2020 geplant. Mit den Arbeiten wurde die Sicherheit auf den Bahnübergängen erhöht.

Die Arbeiten im Detail:

  • Vier Bahnübergänge wurden/werden technisch gesichert
  • Bei zwei Bahnübergängen wurde/wird die technische Sicherung erneuert, wobei ein mit einer Lichtzeichenanlage ausgestatteter Bahnübergang eine Schrankenanlage bekommt und eine weitere Schrankenanlage durch eine modernere ersetzt wurde.
  • Fünf Eisenbahnkreuzungen wurden bzw. werden aufgelassen.
  • Drei Eisenbahnkreuzungen wurden sicherer gemacht, indem die Kreuzungswinkel zwischen Straße und Schienen so verändert wurden, dass die Kreuzung besser einsehbar ist.

ÖBB-Infrastruktur AG-Vorstand Franz Bauer: "Die ÖBB Infrastruktur-AG sorgt mit ihren Investitionen dafür, dass die Verkehrsteilnehmer und Bahnreisenden sicherer unterwegs sind. Es werden bestehende Anlagen auf den neuesten Stand der Technik gebracht oder Eisenbahnkreuzungen aufgelassen, um mehr Sicherheit für alle zu schaffen. Wir danken den Gemeinden und dem Land für die ausgezeichnete Zusammenarbeit, denn nur so war es möglich, so viele Eisenbahnkreuzungen aufzulassen."

Infrastrukturlandesrat Günter Steinkellner: "Mit der Infrastrukturoffensive erhalten die Menschen in der Region nicht nur eine Aufwertung des Mobilitäts- und Reiseangebots, sondern auch eine Aufwertung der Verkehrssicherheit. Bisher wurden auf der Strecke Lambach-Laakirchen bereits 13 Eisenbahnkreuzungen geschlossen. Weitere auf dem Streckenabschnitt in Richtung Laakirchen werden folgen."

Landtagsabgeordnete Regina Aspalter: "Oberstes Gebot ist Sicherheit. Es freut uns, dass durch die kräftigen Investitionen von ÖBB und Land OÖ auf der Strecke Lambach-Laakirchen die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht wird."

Erwin Stürzlinger, Bürgermeister Bad Wimsbach-Neydharting: "Die Sicherung von Bahnübergängen ist nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, sondern vor allem eine wesentliche Verbesserung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Durch die Herstellung einer Lichtzeichenanlage und die Schließung eines weiteren Übergangs konnte neben der Verbesserung der Sicherheit auch ein Beitrag zur Kosteneffizienz geleistet werden. Gerade bei dieser Maßnahme ist eine enge Abstimmung zwischen Gemeinde, ÖBB und allfälligen Interessenten notwendig. Ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit bei diesem Prozess." Christian Popp, Bürgermeister Stadl-Paura und Maximilian Riedlbauer, Bürgermeister Edt bei Lambach: "Durch die Modernisierung der Eisenbahnkreuzungen kommt es zu einer spürbaren Verbesserung der Lebensqualität bei den Anrainern, weil künftig Pfeiffsignale wegfallen. Zusätzlich bringen die Investitionen mehr Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer."

2019 bereits 25 Eisenbahnkreuzungen in Oberösterreich aufgelassen oder modernisiert

2019 wurden in Oberösterreich zehn Eisenbahnkreuzugen aufgelassen und rund 15 Eisenbahnkreuzungen modernisiert. Insgesamt wurden dafür rund vier Millionen € investiert. Die Auflassungen erfolgten u.a. in Wernstein, Braunau und Schwertberg. Bei einigen Eisenbahnkreuzungen sind die Arbeiten noch am Laufen.

Rückfragehinweis für Medien

(v.l.) Stürzlinger, Aspalter, Steinkellner, Popp, Bauer, Riedlbauer

Mag. Karl Leitner

Pressesprecher Oberösterreich

ÖBB-Holding AG
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