20.02.2020

ÖBB Infrastruktur setzt wichtigen Schritt für die Realisierung des "Dry Port Villach"

Der Aufsichtsrat der ÖBB Infrastruktur AG hat in der gestrigen Sitzung die 50% Beteiligung der ÖBB Infrastruktur AG an der Standortagentur "Logistik Center Austria Süd GmbH" (LCA Süd GmbH) beschlossen. Das Land Kärnten ist Eigentümer der anderen 50%. Die Gesellschaft wurde vor zwei Jahren mit der Aufgabe gegründet, den Standort Villach-Fürnitz zielgerichtet zu fördern und zu vermarkten.

Die Beteiligung der ÖBB Infrastruktur AG an der LCA Süd GmbH ist ein wichtiger Meilenstein zur strategischen und operativen Weiterentwicklung des Terminals Villach-Fürnitz. Erklärtes Ziel der Gesellschaft ist die Schaffung eines "Dry Port". Dieser Hinterlandhafen soll eine vollwertige Außenstelle des Hafens Triest werden. Gemeinsam mit dem Land Kärnten soll ein moderner, leistungsfähiger Logistikstandort etabliert, Arbeitsplätze in der Region geschaffen und, mit dem Blick über die Grenzen hinaus, vom Wachstum des Logistikknotens Triest profitiert werden.

Der Hafen Triest - ein bedeutender Logistikknoten

Der Hafen Triest gehört zu den 20 größten Häfen Europas und ist ein bedeutender Logistikknoten für Zentral- und Osteuropa. In den kommenden Jahren wird das Wachstum des Hafens Triest durch hohe Investitionen weiter vorangetrieben werden. Wichtige Treiber dabei sind die Erhöhung der Bahnkapazitäten für Containertransporte und die Erschließung neuer Bahndestinationen. Durch die gute geographische Lage an der Baltisch-Adriatischen-Achse, ist die strategische Partnerschaft mit Triest für den Terminal Villach eine große Chance, ein moderner und bedeutender Logistik-Hub in der Alpe-Adria Region zu werden.

Transport- und Verladewirtschaft profitiert vom Zollkorridor

Durch die Etablierung eines Zollkorridors zwischen Villach und Triest werden sämtliche Zollaktivitäten für Importe und Exporte in Villach erledigt. Für die Transport- und Verladewirtschaft bedeutet das eine spürbare Kostenreduzierung, beträchtliche Zeitersparnis sowie die Erhöhung der Transportqualität. Im Zuge des Ausbaus zu einem "Dry Port" werden die verfügbaren Terminalkapazitäten vor Ort modernisiert und erweitert.

Rückfragehinweis für Medien

Mag.a Rosanna Zernatto-Peschel, MAS

Pressesprecherin Kärnten, Osttirol, Steiermark, südl. Burgenland

ÖBB-Holding AG
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Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2020 insgesamt 287 Millionen Fahrgäste und über 95 Millionen Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die ÖBB gehören mit rund 97 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von über drei Milliarden Euro jährlich in die Bahninfrastruktur bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen knapp 42.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge dafür, dass täglich bis zu 1,3 Millionen Reisende und rund 1.300 Güterzüge sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.