06. März 2020

Streckenausbau Wien – Bratislava: Brückenerneuerung in Marchegg – Sperre B49 und L3003

Errichtung der neuen Straßenüberführung erreicht finale Phase; Zweimonatige Sperre B49 und L3003; Örtliche Umleitung über Lassee und Schönfeld

Der Streckenausbau zwischen Wien und Bratislava geht zügig voran. Im Gemeindegebiet von Marchegg, etwa einen Kilometer außerhalb des Bahnhofs, erneuern wir die Brücke der B49 über die Bahn. Neben der bestehenden Brücke wird eine komplett neue Brücke errichtet, die alte wird dann im Anschluss abgetragen. Das ist deshalb notwendig, weil die Strecke im Rahmen des Ausbaus nicht nur abschnittsweise zweigleisig ausgebaut, sondern auch elektrifiziert wird, die bestehende Brücke für die Oberleitung jedoch zu niedrig ist. Die neue Brücke wird demnach höher, um die Oberleitung darunter durchführen zu können.

Während dieser Bautätigkeiten müssen die B49 im Brückenbereich über die Bahn und die L3003 im Bereich der Einmündung in die B49 von Montag, 16. März 2020, bis voraussichtlich Freitag, 22. Mai 2020, gesperrt werden. Für diese zwei Monate wird eine örtliche Umleitung über Lassee und Schönfeld im Marchfeld eingerichtet. Buslinien sind von der Umleitung teilweise betroffen.

Ausbauarbeiten laufen auf Hochtouren

Im Vorjahr wurde die Überführung der L5 über die Marchegger Ostbahn errichtet und für den Verkehr freigegeben. Heuer wurde bereits mit der Umsetzung der Maßnahmen an den Querungen der L11 und der L3019 begonnen – beide Überführungen sollen im Oktober 2020 eröffnet werden – und auch die Arbeiten an den Haltestellen Glinzendorf und Untersiebenbrunn sowie entlang der Strecke laufen auf Hochtouren. Außerdem starten heuer noch die Arbeiten an der Überführung der Gemeindestraße Untersiebenbrunn. Der Bahnhof Raasdorf steht den Fahrgästen bereits zur Verfügung.

Streckenausbau Wien – Bratislava: EU-weit relevant

Die Bahnstrecke zwischen Wien Stadlau und der Staatsgrenze bei Marchegg wird derzeit unter laufendem Bahnbetrieb elektrifiziert und abschnittsweise zweigleisig ausgebaut. Nach der Fertigstellung des von der EU geförderten Projekts profitieren die Fahrgäste von einer raschen und sicheren Zugverbindung zwischen den beiden Hauptstädten Wien und Bratislava. Insgesamt stärkt der Ausbau das transeuropäische Netz, da die Strecke auf zwei europäischen Kernnetzkorridoren liegt: dem Baltisch-Adriatischen Korridor und dem Rhein-Donau-Korridor. Die Pendlerinnen und Pendler entlang der Strecke profitieren durch die Modernisierung sämtlicher Bahnhöfe und Haltestellen. Außerdem wird das P&R-Angebot enorm ausgebaut und sämtliche Eisenbahnkreuzungen werden aufgelassen und durch Unter- oder Überführungen ersetzt.

Rückfragehinweis für Medien

Christopher Seif

DI Christopher Seif

Pressesprecher Wien, Niederösterreich, Burgenland

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