08.05.2020

ÖBB kehren mit 11. Mai zum Regelbetrieb zurück

Ausgenommen bleibt weitgehend der grenzüberschreitende Zugverkehr

Mit dem schrittweisen Hochfahren des Handels, der Kindergärten und Schulen, kehren nun Woche für Woche immer mehr Menschen in ihr gewohntes Leben zurück. Zu diesem Stück Normalität gehört für viele die tägliche Fahrt in den Zügen und Bussen der ÖBB. Mit Montag, dem 11. Mai, wird daher der österreichweite Nah- und Regionalverkehr wieder im Regelbetrieb unterwegs sein. Das bedeutet, dass der neue Fahrplan nahezu ident mit dem alten Fahrplan vor Beginn der Corona-Pandemie sein wird. Was sich allerdings geändert hat, ist das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Diesen müssen die Fahrgäste schon beim Betreten des Bahnhofes oder der Haltestelle angelegt haben und während der gesamten Fahrt tragen. Zu deutlichen Einschränkungen wird es weiterhin im grenzüberschreitenden Zugverkehr kommen. Der ab 11. Mai gültige Fahrplan findet sich ab sofort online auf SCOTTY.

Schritt für Schritt zurück in den neuen alten Alltag

Eine Woche vor dem Schulneustart der meisten Schülerinnen und Schüler wird der ÖBB Nah- und Regionalverkehr wieder im Vollbetrieb unterwegs sein. Mit 11. Mai stehen die Züge und Busse im vollen Umfang und gewohnter Taktung wie vor den Corona-Beschränkungen zur Verfügung. Die ÖBB bieten damit an einem Werktag wieder über 4.000 Züge in hoher Qualität im österreichweiten Nahverkehr an, das sind rund 30 Prozent mehr, als in der Zeit der Ausgangsbeschränkungen. Das Sitzplatzangebot erhöht sich von 868.000 auf 1.470.000 Plätze, das entspricht einer Steigerung um rund 69 Prozent. "Wir rechnen mit einem schrittweisen Anstieg der Fahrgäste, insbesondere rund um den Start des regulären Schulbetriebs in den kommenden Wochen. Daher ist es ganz entscheidend, dass alle Fahrgäste an den Mund-Nasenschutz denken, um ein faires Miteinander sicherzustellen", so ÖBB Kommunikationsleiter Sven Pusswald.

Die noch weiterhin bestehenden Einschränkungen betreffen viele grenzüberschreitende Streckenabschnitte wie zum Beispiel die Verbindung in Richtung Brenner - hier ist ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet - oder die Wiener Nacht-S-Bahn, die bis auf weiteres nicht unterwegs ist.

Rücksichtnahme und Eigenverantwortung

Die ÖBB unterstützen das sichere und schrittweise Hochfahren des öffentlichen Lebens mit allen Kräften. Denn die Bahnhöfe, Züge und Busse sind die wichtigsten Stützen des öffentlichen Verkehrs in Österreich. Es handelt sich dabei allerdings um ein offenes und sicheres System, das vor allem dann gut funktioniert, wenn alle zusammenhalten und sich fair verhalten. Wesentlich dabei ist das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes. Sofern es das Platzangebot zulässt, ist auch ein Sicherheitsabstand von 1 Meter zu den anderen Fahrgästen einzuhalten - hier ist ein faires Miteinander besonders wichtig. Dabei helfen einfache Regeln, wie beispielsweise, dass nicht alle Fahrgäste den ersten oder den letzten Zugeinstieg nutzen, sondern sich über den ganzen Bahnsteig verteilen. Wer kann, sollte eine Fahrt zu den Stoßzeiten vermeiden, um anderen Fahrgästen mehr Platz im Zug oder Bus zu lassen. In der Fahrgast-Charta wurden die Regeln für ein gemeinsames Miteinander im öffentlichen Nahverkehr übersichtlich zusammengefasst.

Fortgeführt wird selbstverständlich auch die intensive Reinigung von Bussen und Zügen, insbesondere all jener Teile, mit denen Fahrgäste in Kontakt kommen (Haltegriffe, Tasten, WCs etc.). Darüber hinaus starten die ÖBB eine umfassende Informationskampagne um alle Fahrgäste auf die neuen Gegebenheiten aufmerksam zu machen.

Rückfragehinweis für Medien

Fahrgast

Mag. Daniel Pinka, MAS

Pressesprecher Schwerpunkt: Wien, Sicherheit

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1100 Wien

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Schon heute bringen die ÖBB als umfassender Mobilitätsdienstleister jährlich 477 Millionen Fahrgäste und 105 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2019 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen in die Bahninfrastruktur von über zwei Milliarden Euro jährlich bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit 41.904 MitarbeiterInnen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge sorgen dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat von Gesellschaft und Wirtschaft und sind Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.