19.06.2020

ÖBB: Halbzeit bei Modernisierung Bahnhof Lienz

Die Arbeiten am neuen Mobilitätszentrum Lienz schreiten gut voran. Der Südteil des Bahnhofs Lienz ist praktisch fertig: die neuen Park&Ride- und Bike&Ride Anlagen sowie der Bahnsteig für den Radtourimus sind bereits in Betrieb. Schwerpunkt der Arbeiten in der zweiten Halbzeit liegt im Norden mit der neuen Unterführung, dem Bahnhofsgebäude und dem Vorplatz mit Busbahnhof.

Halbzeit bei den Modernisierungsarbeiten am Bahnhof Lienz: Rund eineinhalb Jahre nach dem Baustart ist der Bahnhof fast nicht wieder zu erkennen. Der neue Bereich im Süden ist bereits praktisch fertig. Es sind neue Park&Ride- und Bike&Ride-Anlagen für etwa 144 PKW´s und rund 120 Fahrräder errichtet worden. Dieser Bereich befindet sich südlich der Gleise in der Nähe des Eisenbahnmuseums. Weiters ist der neu errichtete Bahnsteig 4, der vorrangig für die Radverladung dient, bereits fertig und seit Ende Mai in Betrieb.

Ein Durchgang von Süd nach Nord zur Innenstadt ist ebenfalls schon möglich. Die neue Unterführung reicht jetzt bis zum Inselbahnsteig, von wo aus man zum Bahnhofsgebäude und weiter zum Bozener Platz gelangt. Im Sommer 2021 wird die Geh- und Radwegunterführung dann komplett fertig sein. Das neue moderne Mobilitätszentrum Bahnhof Lienz wird Ende 2021 komplett fertig gestellt.

ÖBB-Geschäftsbereichsleiter Christian Nagl: „Dieser erste Ausbauschritt für das Zukunftsprojekt Lienz ist dank den Anstrengungen der Projektleitung und der Partnerfirmen und trotz der schwierigen Umstände zeitgerecht abgeschlossen worden. Ein großes „Dankeschön“ an alle Beteiligten und weiter viel Erfolg beim Bau des neuen Mobilitätszentrums in Lienz.“

LH-Stv. Ingrid Felipe: „Dass die Umsetzung des Mobilitätszentrums Lienz im Plan ist und die ersten Projektabschnitte bereits Ende Mai in Betrieb gegangen sind, freut mich aufgrund der für alle sehr herausfordernden vergangenen Monate besonders. Ab morgen Samstag ist dann auch die Strecke Lienz-Innichen wieder geöffnet. Mit speziellen Radwaggons auf dieser Strecke werden wir ein attraktives Mobilitätsangebot für den grenzüberschreitenden Radtourismus schaffen. Das wird dann auch für den neuen Radbahnsteig die erste Bewährungsprobe werden. Zusammen mit den ÖBB wird das Land Tirol auch weiterhin Bahninfrastrukturprojekte vorantreiben, um allen Menschen in Tirol den Umstieg auf klimafreundliche Fortbewegungsmittel zu erleichtern und gleichzeitig damit die Konjunktur zu beleben.“

Bürgermeisterin Elisabeth Blanik: „Obwohl sich das Projekt noch in der Bauphase befindet, zeichnet sich schon jetzt ab, welch großen Mehrwert das Mobilitätszentrum für die Bürgerinnen und Bürger mit sich bringt. Zum einen in touristischer Hinsicht, da wir uns auf zahlreiche Gäste und Urlauber freuen. Zum anderen durch die helle und großflächige, vor allem aber barrierefreie Unterführung, die nicht nur den Süden mit dem Norden der Stadt verbindet, sondern auch Familien und Freunde.“    

Der Schwerpunkt der weiteren Arbeiten bis Ende 2021 liegt jetzt im Norden, also beim Bahnhofsgebäude und dem Vorplatz. An der Fertigstellung der Geh- und Radwegunterführung Richtung Bozener Platz wird bereits intensiv gearbeitet, ebenso an den Bahnsteigen. Bis nächstes Jahr wird auch das Bahnhofsgebäude komplett umgestaltet und modernisiert. Nach Bauabschluss werden dann alle Bereiche des Bahnhofs barrierefrei erreichbar sein.

Information zum grenzüberschreitenden Nahverkehr

Erfreuliche Nachrichten für den grenzüberschreitenden Nahverkehr: nach der Corona-bedingten Sperre verkehrt ab morgen, 20. Juni 2020, die S-Bahn zwischen Lienz und San Candido/Innichen wieder in ihrem planmäßigen Stundentakt. Die Züge enden und beginnen jedoch in San Candido/Innichen und werden derzeit noch nicht bis Franzensfeste durchgeführt. Noch nicht in Verkehr gesetzt werden die Fahrradzüge zwischen Lienz und San Candido/Innichen. Es werden jedoch täglich bei zumindest zehn S-Bahnzügen verstärkte Kapazitäten für den Fahrradtransport von Lienz nach San Candido/Innichen angeboten.

Rückfragehinweis für Medien

v.l.n.r.: Obfrau des Ausschuss für Umwelt-, Land- und Forstwirtschaft, Gerlinde Kieberl (i.V. Elisabeth Blanik); Geschäftsbereichsleiter ÖBB Infrastruktur AG, Christian Nagl; LH-Stellvertreterin Ingrid Felipe

Mag. Rosanna Zernatto-Peschel, MAS

Pressesprecherin Kärnten, Osttirol, Steiermark, südl. Burgenland

ÖBB-Holding AG
Am Hauptbahnhof 2
1100 Wien

Telefon +43 1 93000 32233

rosanna.zernatto-peschel@oebb.at

Für allgemeine Informationen oder Fahrgastinfos kontaktieren Sie bitte unser ÖBB Kundenservice +43 5 17 17 oder oebb.at/kontakt.

ÖBB

ÖBB. Heute. Für morgen. Für uns.

Schon heute bringen die ÖBB als umfassender Mobilitätsdienstleister jährlich 477 Millionen Fahrgäste und 105 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2019 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen in die Bahninfrastruktur von über zwei Milliarden Euro jährlich bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit 41.904 MitarbeiterInnen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge sorgen dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat von Gesellschaft und Wirtschaft und sind Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.