07.07.2020

ÖBB: Polizeiinspektion am Wiener Praterstern nimmt Formen an

Rohbau ist fertiggestellt, nun folgt der Innenausbau, Fertigstellung bis Jahresende geplant

Der Baumaßnahmen am Praterstern schreiten zügig voran. Nach rund sieben Monaten Bauzeit ist der Rohbau der 900 m² umfassenden Erweiterung des ÖBB Bahnhofsgebäudes am Praterstern fertig. Neben der Integration des bestehenden U1-Abganges in die Bahnhofshalle, wird der Zubau auch eine neue Polizeiinspektion beherbergen und den dort tätigen Beamten modernste Arbeitsmöglichkeiten bieten. Die neuen Umrisse und Formen sind bereits klar erkennbar. Zu Verzögerungen beim Baufortschritt kam es coronbedingt kaum.

Anlässlich der Rohbaufertigstellung besichtigten heute ÖBB-Infrastruktur Vorstand Franz Bauer, Stadträtin Ulli Sima, Wiener Linien-Geschäftsführerin der Alexandra Reinagl und Landespolizeivizepräsident Michael Lepuschitz die Baufortschritte. Mittlerweile wurde der Rohbau fertig gestellt und der Baukran abgebaut. Die kommenden Monate stehen ganz im Zeichen des Innenausbaus. Die bauliche Fertigstellung ist bis Jahresende geplant.

Ende des Jahres nehmen dann rund 63 PolizistInnen und zivle Mitarbeiterinnen ihren Dienst in der Polizeiinspektion Praterstern auf. Architektonisch schmiegt sich der gläserne Zubau harmonisch an die bestehende Bahnhofshalle an. Die Kosten für das Gesamtprojekt werden rund 8 Millionen Euro betragen.

Wichtige Investition in die Bahninfrastruktur am Praterstern

Durch den neuen Zubau am Bahnhofsgebäude Praterstern werden die dortigen Flächen attraktiver gestaltet und effizienter genutzt. Zusätzlich sollen die verbesserte Zugangssituation und die neue Polizeiinspektion einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls der BahnhofsbesucherInnen und AnrainerInnen leisten. „Sicherheit ist ein Grundbedürfnis und Voraussetzung für die Akzeptanz von öffentlichen Verkehrsmitteln. Hier machen wir keine Kompromisse. Wir sind froh, dass wir hier am Praterstern die baulichen Möglichkeiten schaffen konnten, dass die Polizei wieder rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Die gute Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitskräften der ÖBB, der Wiener Linien und der Polizei sorgte bereits für eine deutliche Imageverbesserung des Pratersterns“, sagt Franz Bauer, Mitglied des Vorstands, ÖBB-Infrastruktur AG.

Polizeiinspektion wird Sicherheitsgefühl weiter stärken

Der Bahnhof Praterstern ist eine wichtige innerstädtische Verkehrsdrehscheibe für mehr als 150.000 Personen pro Tag. Es ist daher für das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung wichtig, dass die Polizei an einem solchen Ort Präsenz zeigt und schnell einsatzbereit ist.

Die Polizei mietet von den ÖBB eine Fläche von rund 650 m² des Zubaus, um dort eine Polizeiinspektion für 65 MitarbeiterInnen einzurichten. Für die Polizei bedeutet der neue Standort bessere Arbeitsbedingungen und ein rasches Eingreifen im Notfall. Die neue Station wird 24 Stunden besetzt sein.

„Die Wiener Polizei ist sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Wien, den ÖBB, den Wiener Linien und allen, die einen Beitrag für das Gelingen geleistet haben. Zur Fertigstellung eines Rohbaus bedarf es einer Vielzahl von Experten und Handwerkern, die einem gemeinsamen und verständlichen Plan folgen. Es beginnt mit einem guten Miteinander von Bauträger und Architekten, man braucht Maurer und Betonbauer, Gerüstbauer, Spengler, Zimmerleute, Elektriker, Heizungsmonteure und Sanitärinstallateure, Bodenleger und Fliesenleger; erst das Zusammenwirken aller Beteiligter macht den guten Rohbau aus. Ganz ähnlich ist es in der Sicherheitsarbeit. Es braucht die konstruktive Kooperation von Legislative und Exekutive, von Stadt und Bezirk, von Polizei und Bevölkerung, öffentlichen und privaten Sicherheitsdiensten, hier noch die ÖBB und die Wiener Linien. Wir alle sorgen dafür, dass sich die Menschen in dieser Stadt sicher bewegen können und auch sicher fühlen können. So freuen wir uns heute über die Rohbaufertigstellung. Wir freuen uns über die Planung, im Herbst einziehen zu können und mitten am Praterstern für die erwartete Sicherheit aller Menschen, die hier arbeiten oder im Laufe des Tages und der Nacht vorbeikommen, gut sorgen zu werden“, sagt Landespolizeivizepräsident General Michael Lepuschitz.

Vorbildliche Zusammenarbeit aller Partner

Für die Polizei ist die neue Station eine „Rückkehr“ an einen bekannten Ort, gab es doch bis 2014 eine Station direkt am Praterstern, die in die Lassallestraße übersiedelt ist. Das Polizeigebäude am Praterstern war stark sanierungsbedürftig und entsprach nicht mehr den Anforderungen einer zeitgemäßen Polizeiinspektion. Öffi-Stadträtin Ulli Sima: „Ich freue mich über die so gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wien und der Polizei im Sinne der Wienerinnen und Wiener, gerade hier am Praterstern, wo wir ja eine Vielzahl von Massnahmen gesetzt haben. Die Öffis zählen zu den sichersten Plätzen der Stadt und diese neue Polizeistadtion hier direkt am Praterstern wird das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste weiter stärken. Danke auch an die ÖBB für die so tolle Kooperation, wir arbeiten ja mit unserem Sicherheitsteam in den gemeinsamen Stationen seit langem gut zusammen. Und als Umweltstadträtin freut mich natürlich, dass die neue Polizeistation auch ein begrüntes Dach erhält – ein Beitrag für den KIimaschutz und den cooling-Massnahmen in unserer Stadt.“

Rückfragehinweis für Medien

Visualisierung Praterstern

Mag. Daniel Pinka, MAS

Pressesprecher Schwerpunkt: Wien, Sicherheit

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Schon heute bringen die ÖBB als umfassender Mobilitätsdienstleister jährlich 477 Millionen Fahrgäste und 105 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2019 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen in die Bahninfrastruktur von über zwei Milliarden Euro jährlich bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit 41.904 MitarbeiterInnen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge sorgen dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat von Gesellschaft und Wirtschaft und sind Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.