07.09.2020

Nächste Phase für neue ÖBB-Haltestelle im Herzen Innsbrucks

Die Arbeiten für die neue ÖBB-Haltestelle Innsbruck Messe im Herzen der Landeshauptstadt liegen im Zeitplan. Bewohner, Beschäftigte und Besucher des Stadtteils Saggen dürfen sich auf ein neues modernes Eintrittstor zum öffentlichen Verkehr freuen. Zuvor bringen die Bauarbeiten jedoch Veränderungen für Bahnreisende und Anrainer.

Die Arbeiten zur Errichtung der ÖBB-Haltestelle Innsbruck Messe laufen auf Hochtouren. Aktuell sind die Experten von ÖBB und beteiligten Firmen gerade dabei, die Aufgangsbauwerke zu den zwei neuen Bahnsteigen zu errichten.

Oberleitungsarbeiten ab Mitte Oktober mit Auswirkungen auf den Bahnverkehr

Ab Mitte Oktober finden Oberleitungsarbeiten statt. Dazu muss auf der Bahnstrecke Richtung Kufstein im Bereich der neuen Haltestelle von Dienstag, 15. September, bis Dienstag, 13. Oktober 2020, wechselweise immer wieder ein Gleis gesperrt werden. Dadurch kommt es im Nahverkehr zu einzelnen Zugausfällen bzw. geänderten Abfahrtszeiten. Davon betroffen sind zum einen Züge der Wipptal-S-Bahn (Steinach-Hall in Tirol), die im Abschnitt zwischen Innsbruck und Hall ausfallen. Zum anderen einzelne Züge der Linie Telfs-Kufstein, die ab Innsbruck Richtung Unterland einige Minuten früher abfahren. Die ÖBB ersuchen die Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt über die gewünschte Verbindung in der Fahrplanauskunft Scotty (fahrplan.oebb.at), der VVT-Smartride-App, fahrplan.vvt.at bzw. auf den Monitoren am Bahnhof zu informieren. Die ÖBB bitten um Verständnis – aufgrund des dichten Taktverkehrs ist ein rasches Weiterkommen auch mit nachfolgenden Verbindungen sichergestellt.

ÖBB ersuchen um Verständnis

Um eine zeitgerechte Fertigstellung der wichtigen innerstädtischen Haltestelle Innsbruck Messe sicherstellen zu können, finden die Arbeiten während der gesamten Zeit auch nachts sowie an Sonn- und Feiertagen statt. Zum Schutz der Arbeitenden werden akustische und optische Warnsignale abgegeben. Schallemissionen und Staubentwicklung können in dieser Zeit nicht gänzlich vermieden werden, die ÖBB bitten um Verständnis und bemühen sich, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Für die Verkehrsstation müssen auch die bestehenden Lärmschutzwände abgetragen werden. Bis zum Bau der neuen Lärmschutzwände im Frühjahr 2021 werden provisorische Schutzwände errichtet. Auch müssen für die Herstellung des neuen Bahnsteigs Mitte September zwölf Kastanienbäume in der östlichen Ing.-Etzel-Straße gefällt werden, die direkt vor den Stützpfeilern der Bögen stehen, an denen der neue Bahnsteig mittels Stahlkonsolen aufgehängt wird. Selbstverständlich werden die ÖBB nach Abschluss der Baumaßnahmen Ersatzpflanzungen vornehmen, um den Fortbestand der Allee zu sichern. Die Bepflanzung erfolgt nach dem sogenannten Schwammstadt-Prinzip. Dabei wird der Wurzelraum unter dem Straßenraum erweitert. Damit steht das Regenwasser den Bäumen länger zur Verfügung.  

Einbahnregelung zwischen Bienerstraße und Schillerstraße

Die Arbeiten am Bahnsteig machen auch noch bis zum 6. November eine Einbahnregelung in der Ing.-Etzel-Straße zwischen Bienerstraße und Schillerstraße in Fahrtrichung Norden notwendig.

Zahlen-Daten-Fakten:

  • Baubeginn: Ende April 2019
  • Errichtung von zwei Randbahnsteigen mit je 220 Meter Länge und einer Bahnsteigkantenhöhe von 55 cm
  • Zwei neue Liftanlagen zu den Bahnsteigen für einen barrierefreien Zugang
  • Errichtung eines überdachten Wartebereiches
  • Witterungsgeschützte Wartekojen
  • Taktiles Leitsystem für blinde und sehbehinderte Menschen
  • Ausstattung mit neuester Informationsinfrastruktur
  • neue Bike + Ride Abstellplätze
  • 300 Laufmeter neue Lärmschutzwände
  • Adaptierung der Oberleitung
  • Bauabschluss: Dezember 2021
  • Investitionssumme: rund 10 Mio. Euro
  • Projektpartner: ÖBB, Land Tirol, Stadt Innsbruck

Rückfragehinweis für Medien

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Mag. Robert Mosser

Pressesprecher Salzburg

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Schon heute bringen die ÖBB als umfassender Mobilitätsdienstleister jährlich 477 Millionen Fahrgäste und 105 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2019 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen in die Bahninfrastruktur von über zwei Milliarden Euro jährlich bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit 41.904 MitarbeiterInnen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge sorgen dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat von Gesellschaft und Wirtschaft und sind Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.