06.10.2020

Der Semmering-Basistunnel im Zeichen der Verbindung

Zugfahrer, Autofahrer und Infowelt-BesucherInnen sehen künftig auf den Baustellen des Semmering-Basistunnels, auf welchen verschiedenen Ebenen das Großprojekt Mensch, Raum, Natur und Technik miteinander vernetzt: Ein bunter Blickfang in der Baustellen-Landschaft.

Mehr als 2.000 m² Fläche werden auf den Baustellen in Gloggnitz, Göstritz, Fröschnitzgraben, Grautschenhof und Mürzzuschlag nun genutzt, um die verbindende Funktion des Semmering-Basistunnel deutlich zu machen. Die Banner sind sowohl vom Zug, als auch von der Straße zu sehen, aber auch von den Infoblicken der Semmering-Basistunnel-Infowelt aus sind diese zu bestaunen und verdeutlichen die Relevanz des Großprojekts.

Der Semmering-Basistunnel als verbindendes Element

Als Bindeglied zwischen Wien, Niederösterreich und der Steiermark reduziert der Semmering-Basistunnel die Fahrzeit zwischen den beiden Städten Wien und Graz auf weniger als zwei Stunden. Doch mit dem Semmering-Basistunnel wird nicht nur eine Verbindung zwischen Niederösterreich und der Steiermark geschaffen. Der Tunnel verbindet Österreich und die Welt, Stadt und Land, Geschichte und Zukunft aber auch Technik und Natur. Unter oebb.at/semmering-verbindet gibt es mehr Infos.

Semmering-Basistunnel

Der rund 27 km lange Semmering-Basistunnel zwischen Gloggnitz und Mürzzuschlag bringt mehr Reisequalität für die Fahrgäste und erhöht die Leistungsfähigkeit des Schienengüterverkehrs deutlich. Ab 2027 reisen Fahrgäste umweltfreundlich und sicher mit der Bahn in weniger als zwei Stunden von Wien nach Graz. Ab diesem Zeitpunkt wird auch der Güterverkehr energieeffizient auf der neuen Strecke abgewickelt. Was bisher auf der Weststrecke mit attraktiven Fahrzeiten und dichten Zugintervallen erlebbar ist, wird bald auch auf der Südstrecke umgesetzt. Durch den Semmering-Basistunnel wird die Bahn nun auch auf der Nord-Süd-Verbindung Österreichs zum Auto und zum LKW konkurrenzfähig.

Die Südstrecke: Vom Reisen und Befördern der Zukunft

An mehr als 100 großen und kleinen Projekten arbeitet die ÖBB-Infrastruktur AG derzeit entlang der Südstrecke, einem Teil des Baltisch-Adriatischen Korridors. 200 Kilometer Bahnlinie werden modernisiert, 170 Kilometer neu gebaut. 80 km neue Tunnel und 150 neue Brücken errichtet. Über 5.000 Menschen arbeiten daran. Nach Fertigstellung der Projekte eilen die Züge in 2 Stunden 40 Minuten von Wien nach Klagenfurt, von Graz nach Klagenfurt in 45 Minuten. Sie passieren, auf insgesamt 470 km, viele neue Bahnhöfe und durchqueren mit hohen Geschwindigkeiten zwei Berge – den Semmering und die Koralpe. Das Projekt Südstrecke umfasst: den Nordbahn-Ausbau, den Ausbau Wien-Bratislava, den neuen Wiener Hauptbahnhof, das Güterzentrum Wien Süd, den Ausbau der Pottendorfer Linie, den Bau des Semmering-Basistunnels, acht modernisierte Bahnhöfe auf dem Weg von Bruck nach Graz, den modernisierten Grazer Hauptbahnhof und 130 Kilometer neue Koralmbahn. Gemeinsam schaffen sie die Voraussetzungen für einen zukunftsorientierten Personen- und Güterverkehr.

infrastruktur.oebb.at/suedstrecke

Rückfragehinweis für Medien

Semmering-Basistunnel, Mürzzuschlag

DI Christopher Seif

Pressesprecher Wien, Niederösterreich, Burgenland

ÖBB-Holding AG
Bahnhofsplatz 1
3100 St. Pölten

Telefon +43 664 6170022

christopher.seif@oebb.at

Für allgemeine Informationen oder Fahrgastinfos kontaktieren Sie bitte unser ÖBB Kundenservice +43 5 17 17 oder oebb.at/kontakt.

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Schon heute bringen die ÖBB als umfassender Mobilitätsdienstleister jährlich 477 Millionen Fahrgäste und 105 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2019 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen in die Bahninfrastruktur von über zwei Milliarden Euro jährlich bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit 41.904 MitarbeiterInnen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge sorgen dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat von Gesellschaft und Wirtschaft und sind Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.