15.01.2021

ÖBB: Modernisierung der Haltestelle Strebersdorf

Barrierefreie Bahnsteige und mehr Komfort für Fahrgäste

Damit noch mehr Menschen vom eigenen PKW auf Bahn und Bus umsteigen, muss der öffentliche Verkehr zeitgemäß und komfortabel ausgebaut sein. Um diesem Ziel näher zu kommen, modernisieren die ÖBB gemeinsam mit der Stadt Wien die Haltestelle Strebersdorf. Baubeginn ist der 1. Februar 2021. Investiert werden rund 5,5 Millionen Euro in die Modernisierung der neuen Haltestelle.

Kein Stein bleibt auf dem anderen

Der Hauptteil der Arbeiten liegt beim Komplettumbau der Bahnsteige, die teilweise in Richtung Korneuburg verlegt werden. Ebenfalls neu errichtet wird ein modernes Bahnsteigdach mit Holzelementen. Durch die Erneuerung des Gleisbettes werden Erschütterungen und Lärmentwicklungen auf ein Minimum reduziert. Aufgrund der Arbeiten im Gleisbereich kommt es während den einzelnen Bauphasen zu Änderungen im Fahrplan.

Neues frisches Erscheinungsbild

Einladend, transparent und komfortabel wird die neue Haltestelle Strebersdorf sein. Am neu gestalteten Vorplatz im Bereich des Bahnsteig 2 werden darüber hinaus die Fahrradabstellanlagen erneuert. Im hinteren Bereich des Bahnsteiges wird ein neuer Zugang die Fußwege für viele Fahrgäste verkürzen.
Die Stiegenaufgänge werden mit Fliesen und Glaselementen adaptiert. Auf den Bahnsteigen finden sich künftig rundum geschlossene Wartekojen aus Glas, die vor Wind und Wetter schützen. Als zusätzlicher Witterungsschutz werden auf der Wetterseite (Bahnsteig 1) sowohl der bestehende Stiegenaufgang als auch Teile der Bahnsteigrückseite verglast.

Barrierefrei und sicher zum Bahnsteig

Über die neuen Stiegen und Rampen werden die Bahnsteige auch für mobilitätseingeschränkte Personen bequem erreichbar sein. Ebenso selbstverständlich ist ein taktiles Leitsystem, dass sehbehinderte und blinde Menschen sicher zum Zug führt. Ergänzt werden diese Maßnahmen um ein leicht verständliches Wegeleitsystem, Fahrplanvitrinen, Sitzmöglichkeiten und Lautsprecheranlagen für die optimale Kundeninformation.

Bauende im Herbst 2021

Den ÖBB ist es Anliegen, die Unannehmlichkeiten während der Bauphase so gering wie möglich zu halten. Dennoch kann es während der Arbeiten zu Lärmentwicklung kommen. Um die umfangreichen Arbeiten am Bahnhof durchführen zu können, ist es auch notwendig, die Strecke für den S-Bahn Verkehr von 3. Juli bis 6. September zu sperren. In diesem Zeitraum wird ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen angeboten. Rechtzeitig zu Schulbeginn fahren alle Züge wieder im Regelbetrieb.

Rückfragehinweis für Medien

Mag. Daniel Pinka, MAS

Pressesprecher Schwerpunkt: Wien, Sicherheit

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Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2020 insgesamt 287 Millionen Fahrgäste und über 95 Millionen Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die ÖBB gehören mit rund 97 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von über drei Milliarden Euro jährlich in die Bahninfrastruktur bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen knapp 42.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge dafür, dass täglich bis zu 1,3 Millionen Reisende und rund 1.300 Güterzüge sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.