01.04.2021

ÖBB: Mehr Sicherheit und Komfort zwischen Klagenfurt und Weizelsdorf

Bis 2023 wird der Streckenabschnitt zwischen Klagenfurt und Weizelsdorf grundlegend modernisiert. Neben der Elektrifizierung der Strecke werden auch Haltepunkte und Kreuzungen adaptiert oder neu gebaut – für mehr Komfort und mehr Sicherheit. Die Investitionskosten betragen rund 50 Millionen Euro.

Schneller und umweltfreundlicher von Klagenfurt nach Weizelsdorf, so lautet die Devise für die Zukunft der Bahnstrecke im Rosental. Heute fand bei einem Fototermin mit Landeshauptmann Peter Kaiser, Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig, der Vize-Bürgermeister Jürgen Pfeiler, die Bürgermeister Josef Liendl, Franz Ragger, Vize-Bürgermeister Christian Gamsler und Vorstandsdirektor Franz Bauer von der ÖBB-Infrastruktur AG, der offizielle Bauauftakt für die neue Zu(g)kunft der Strecke Klagenfurt – Weizelsdorf statt.

Damit zwischen Klagenfurt und Weizelsdorf Züge künftig mit grünem Bahnstrom anstatt mit Diesel unterwegs sein können, wird der rund 12 Kilometer lange Streckenabschnitt bis zum Jahr 2023 etappenweise modernisiert. Neben der kompletten Elektrifizierung der Strecke bedeutet das auch den Ausbau des Bahnhofs Maria Rain, die Adaptierung weiterer Haltestellen sowie die Auflassung oder technische Sicherung mehrerer Eisenbahnkreuzungen. Darüber hinaus entsteht in Lambichl eine komplett neue Haltestelle. Ergänzt werden die Adaptierungsmaßnahmen durch die zusätzliche Schaffung von Park&Ride sowie Bike&Ride Stellflächen.

Landeshauptmann Peter Kaiser: „Umwelt- und klimaschonender und dabei gleichzeitig schneller, komfortabler sowie barrierefrei. Die Elektrifizierung der Rosentalbahn verkürzt nicht nur die Reisezeit für Pendlerinnen und Pendler, sondern stärkt auch die heimische Wirtschaft und sichert Arbeitsplätze. Investitionen in die Elektrifizierung verbessern darüber hinaus die gute Umweltbilanz des Schienenverkehrs und steigern ganz allgemein die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene gegenüber anderen Verkehrsträgern.“

Vorstandsdirektor ÖBB Infrastruktur AG, Franz Bauer: „Die Strecke zwischen Klagenfurt und Weizelsdorf wird durch die Elektrifizierung mehr als nur aufgewertet. Von den umzusetzenden Maßnahmen profitieren alle entlang dieser Bahnlinie. Einerseits sind es die Fahrgäste, die sich auf kürzere Fahrzeiten der S-Bahn-Züge freuen dürfen und andererseits wird die Sicherheit durch die technische Sicherung der Eisenbahnkreuzungen wesentlich erhöht.“

Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig: „Die Elektrifizierung der Rosentalbahn ist der nächste wichtige Schritt zur vollständigen Dekarbonisierung des Schienenpersonennahverkehrs in Kärnten bis zum Jahr 2023. Diese Modernisierung-Maßnahme ist gänzlich im Sinne künftiger Generationen und von Klimaschutz. Gerade jetzt in Zeiten der Krise sind die 50 Millionen Euro Infrastruktur-Investitionen wichtiger denn je und das beste Konjunkturpaket. Von dem neuen klimafreundlichen Mobilitätsangebot profitieren künftig nicht nur die vielen Schüler und Pendler in der Region, sondern der gesamte Wirtschafts- und Lebensstandort Kärnten.“

Vize-Bürgermeister, Stadt Klagenfurt, Jürgen Pfeiler: „Durch die gute Zusammenarbeit zwischen dem Land Kärnten und den Österreichischen Bundesbahnen und uns Gemeinden entlang der Strecke wird die Elektrifizierung der 12 Kilometer langen Rosentalbahn, Modernisierung der Bahnhöfe und der Haltestellen möglich, sowie der Ausbau von Park&Ride sowie Bike&Ride Anlagen umgesetzt. Es geht darum, Mobilität als Gesamtkonzept und modernes Angebot zu realisieren.“

Bürgermeister, Köttmannsdorf, Josef Liendl: „Wir von der Gemeinde Köttmannsdorf sind besonders stolz Teil dieses Projektes zu sein. Unsere Bürgerinnen und Bürger profitieren enorm dadurch. Die neue Haltstelle Lambichl mit ihren Park&Ride und Bike&Ride-Anlagen stellt eine gewaltige Verbesserung für die Bevölkerung dar.  Der Umstieg auf die umweltfreundliche Bahn wird somit noch attraktiver gemacht. Somit erfolgt ein Meilenstein im Bereich der Mobilität.“

Bürgermeister, Maria Rain, Franz Ragger: „Die Elektrifizierung der Rosentalbahn ist nicht nur für unsere Umwelt ein nachhaltiges Projekt auch für unsere ländlich gelegene Region sehr wichtig. Durch die Umbaumaßnahmen am Bahnhof Maria Rain wird es der Bevölkerung noch leichter gemacht, auf die Bahn umzusteigen. Dieses Projekt umzusetzen hat einen hohen wirtschaftlichen Aspekt für die gesamte Region.“

Vize-Bürgermeister, Stadt Ferlach, Christian Gamsler: „Für unsere Bürgerinnen und Bürger entlang der Rosentalbahn stellt diese Attraktivierung von Klagenfurt bis Weizelsdorf und die damit verbundenen Verbesserungen der Eisenbahnübergänge sowie die Errichtung neuer Infrastrukturanlagen eine enorm wertvolle und wichtige Investition in den ländlichen Raum dar.“

Das Bauprojekt im Detail

  • Elektrifizierung der 12 Kilometer langen Strecke
  • Adaptierung der Haltestellen Klagenfurt-Süd und Weizelsdorf
  • Neubau der Haltestelle Lambichl inkl. Park&Ride-Anlage und Bike&Ride-Anlage
  • Umbau des Bahnhofs Maria Rain inkl. Park&Ride-Anlage und Bike&Ride-Anlage
  • Adaptierung der Draubrücke „Hollenburg“
  • Eisenbahnkreuzungen zwischen Klagenfurt und Weizelsdorf werden technisch gesichert bzw. aufgelassen

Rückfragehinweis für Medien

Mag.a Rosanna Zernatto-Peschel, MAS

Pressesprecherin Kärnten, Osttirol, Steiermark, südl. Burgenland

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Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2020 insgesamt 287 Millionen Fahrgäste und über 95 Millionen Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die ÖBB gehören mit rund 97 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von über drei Milliarden Euro jährlich in die Bahninfrastruktur bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen knapp 42.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge dafür, dass täglich bis zu 1,3 Millionen Reisende und rund 1.300 Güterzüge sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.