08.04.2021

ÖBB: Zweites Gleis zwischen Hard und Lauterach erfolgreich verlegt

Die Arbeiten zum nahverkehrsgerechten Ausbau der Bahnstrecke zwischen Lustenau und Lauterach haben ein wichtiges Etappenziel erreicht. Gleich nach Ostern wurde das zweite Gleis zwischen Lauterach und Hard verlegt. Zum Einsatz kam eine 2000 Tonnen schwere und 750 Meter lange Spezialbaumaschine.

Im Herbst 2019 haben die ÖBB mit den umfangreichen Bauarbeiten am zweigleisigen Ausbau der Eisenbahnstrecke auf dem 2,6 km langen Abschnitt zwischen den Gemeinden Hard und Lauterach begonnen. Mit diesem wichtigen Leuchtturmprojekt für die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs werden sämtliche technischen Voraussetzungen für den Bahnverkehr der Zukunft in Vorarlberg geschaffen. Trotz der Einschränkungen durch die vorherrschende Corona-Pandemie liegen die ÖBB mit den Arbeiten unter strenger Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen im Zeitplan. Kürzlich konnte das nächste Kapitel in diesem Großprojekt für den Nahverkehr in Vorarlberg aufschlagen werden.

Highlight bereits in den ersten Tagen der Streckensperre

Bereits die ersten Tage der Streckensperre von 6. April bis 1. Juni 2021, zwischen St. Margrethen und Lauterach brachten einen wahren Höhepunkt bei den Bauarbeiten und damit für den Bahnverkehr der Zukunft in Vorarlberg mit sich. Im Streckenabschnitt zwischen Lauterach und Hard haben die ÖBB das neue, zweite Gleis verlegt. Für die Umsetzung dieser Arbeiten war ein wahres Wunderwerk der Technik auf Schienen, der so genannte Schnellumbauzug (SUZ) unterwegs. Die rund 2000 Tonnen schwere und insgesamt 750 Meter lange Maschine bewegte sich dabei im Schritttempo ihrem Ziel entgegen und verlegte dabei das neue Gleis, über das später die Züge rollen sollen, in die endgültige Position.  Insgesamt hat die beeindruckende Maschine 3364 Laufmeter Schienen und 2933 Schwellen komplett neu verlegt. Mit diesem wichtigen Leuchtturmprojekt für die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs werden sämtliche technischen Voraussetzungen geschaffen, dass die Fahrzeit der EC-Züge Zürich – Bregenz – München verkürzt und gleichzeitig der Halbstundentakt der S3 aufrecht bleiben kann. Zudem kann eine neue S-Bahn Linie als Direktverbindung zwischen dem Rheindelta und Dornbirn geplant werden. Die Streckensperre dauert noch bis zum 1. Juni an. In dieser Zeit kommen weitere schienengebundene Großbaumaschinen zum Einsatz. Auch das bestehende Streckengleis zwischen Hard und Lauterach wird abgetragen und durch ein neues ersetzt und auch im weiterhin eingleisigen Abschnitt zwischen Hard und dem Bahnhof Lustenau werden neue Gleise verlegt.

Schienenersatzverkehr mit Bussen während der Streckensperre

Für die Dauer der Streckensperre verkehren anstelle der S-Bahn-Züge die Busse des Schienenersatzverkehrs, wodurch mit einer Fahrzeitverlängerung von rund 15 Minuten zu rechnen ist. Die ÖBB bitten dafür um Verständnis und ersuchen bei dringenden Terminen oder Anschlüssen auf eine frühere Verbindung auszuweichen. Die ÖBB ersuchen die Kundinnen, sich über die Abfahrtshaltestellen im Vorfeld online in der Fahrplanauskunft Scotty, unter www.oebb.at, www.vmobil.at sowie an den Aushangfahrplänen an den betroffenen Haltestellen zu informieren.

Rückfragehinweis für Medien

Gleisbau

Dr. Christoph Gasser-Mair

Pressesprecher Tirol, Vorarlberg

ÖBB-Holding AG
Südtiroler Platz 7
6020 Innsbruck

Telefon +43 664 8417208

Christoph.Gasser-Mair@oebb.at

Für allgemeine Informationen oder Fahrgastinfos kontaktieren Sie bitte unser ÖBB Kundenservice +43 5 17 17 oder oebb.at/kontakt.

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Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2020 insgesamt 287 Millionen Fahrgäste und über 95 Millionen Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die ÖBB gehören mit rund 97 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von über drei Milliarden Euro jährlich in die Bahninfrastruktur bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen knapp 42.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge dafür, dass täglich bis zu 1,3 Millionen Reisende und rund 1.300 Güterzüge sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.