14.04.2021

ÖBB: Testen bis die Impfung kommt

14.000 Test pro Woche sorgen für Sicherheit bei Fahrgästen und Bahnpersonal

Testen, testen, testen lautet das Motto dieser Tage – auch bei den ÖBB. Wöchentlich werden bei den ÖBB österreichweit rund 14.000 COVID-Testungen durchgeführt. Zusätzlich finden unzählige Tests der ÖBB-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern regional bei öffentlichen Teststationen oder zuhause im Wohnzimmer statt. Die ÖBB-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter haben verteilt auf ganz Österreich in 33 Teststraßen die Möglichkeit, sich regelmäßig testen zu lassen. Zu ihrer eigenen Sicherheit und zur Sicherheit der Fahrgäste.

Bundesministerin Gewessler besucht ÖBB-Teststraße

Ein COVID-Test gehört mittlerweile zum Alltag vieler Menschen. Rund 2 Mio. COVID-Tests werden jede Woche in Österreich gemacht. Einen wesentlichen Anteil an diesem Erfolg haben betrieblich organisierte Tests, wie sie auch die ÖBB anbieten. So motivieren die ÖBB nicht nur ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeier sich testen zu lassen, sondern sorgen auch für ein niederschwelliges und kostenloses Angebot. Dank der 33 Teststraßen halten sich die Wartezeiten in engen Grenzen und das Ergebnis erscheint wenige Minuten später an Handy der Testpersonen.

„Im Kampf gegen die COVID-Pandemie sind regelmäßige Tests ein ganz zentraler Bestandteil. Und wir in Österreich sind hier ganz vorne dabei – auch dank Unternehmen wie den ÖBB. Denn wenn wir uns testen, schaffen wir ein Stück Sicherheit für uns und unsere Mitmenschen. Viele von uns sind auch in der Pandemie darauf angewiesen, dass sie mit den Öffis sicher und gesund an ihr Ziel kommen. Dafür sorgen wir mit regelmäßigen Tests für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ÖBB und das ist gut“, so Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

„Wir leben Sicherheit und bieten allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kostenlose und freiwillige Tests an. Unsere Kolleginnen und Kollegen haben während jedem Lockdown den öffentlichen Verkehr aufrecht gehalten. Uns ist es gelungen diese zu schützen, potenzielle Übertragungswege einzudämmen und die Zahl an Infektionen unter ÖBB-Kolleginnen und
-Kollegen niedrig zu halten. Im Hinblick auf die allgemeine COVID-Infektionsrate blieb diese unter ÖBB-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern vergleichsweise gering. Wir werden jedenfalls weiter testen, bis die Impfung kommt,“ sagt ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä.

Und die Impfung ist bereits in Sichtweite. Um die bundesweite Durchimpfung zu beschleunigen, wird es ab Mai neben den Teststraßen eigene ÖBB-Teststraßen für die COVID-Schutzimpfung geben.

Studie: Geringes Infektionsrisiko im öffentlichen Verkehr

Über 100 internationale Studien bzw. Fachartikel haben der Umweltmediziner Prof. Hans-Peter Hutter (Ärztinnen für eine gesunde Umwelt) und sein Team berücksichtigt und in der Studie „Bus- und Bahnverkehr in Zeiten der Covid-19-Pandemie“ analysiert. Das Ergebnis der Studie: Das Covid-19-Infektionsrisiko ist im öffentlichen Verkehr überraschend gering. Ein indirekter Nachweis für ein geringes Infektionsrisiko in öffentlichen Transportmitteln kann auch aus Untersuchungen von Zugbegleiterinnen und Zugbegleitern mit ihrer langen Aufenthaltszeit im Zug und den häufigen, direkten Kontakten zu Reisenden abgeleitet werden. Studien aus Deutschland und Japan fanden bei Zugbegleiterinnen und Zugbegleitern im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung kein erhöhtes Infektionsrisiko. „Das legt den Schluss nahe, dass auch bei längeren Reisen Präventionsmaßnahmen, wie der hohe Luftwechsel mit Frischluft, Reinigungsleistungen, Maske tragen und nach Möglichkeit Abstandhalten einen sehr effektiven Schutz vor eine Infektion bieten“, so Prof. DI Dr. med. Hutter.

Rückfragehinweis für Medien

Mag. Daniel Pinka, MAS

Pressesprecher Schwerpunkt: Wien, Sicherheit

ÖBB-Holding AG
Am Hauptbahnhof 2
1100 Wien

Telefon +43 1 93000 32233

daniel.pinka@oebb.at

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ÖBB. Heute. Für morgen. Für uns.

Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2020 insgesamt 287 Millionen Fahrgäste und über 95 Millionen Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die ÖBB gehören mit rund 97 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von über drei Milliarden Euro jährlich in die Bahninfrastruktur bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen knapp 42.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge dafür, dass täglich bis zu 1,3 Millionen Reisende und rund 1.300 Güterzüge sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.