21.04.2021

ÖBB: Bahnhof Peggau-Deutschfeistritz wird zukunftsfit

Ende April startet Phase zwei der Modernisierungsarbeiten am Bahnhof Peggau-Deutschfeistritz. In der ersten Phase wurde das Erscheinungsbild des Bahnhofs modernisiert und Barrierefreiheit hergestellt. Nun werden bis August 2022 die Bahnanlagen nördlich des Bahnhofs erneuert. Die Investitionskosten betragen insgesamt rund 37 Millionen Euro.

Mit der Koralmbahn und dem Semmering Basistunnel schreitet der Ausbau der neuen Südstrecke auf Hochtouren voran. Damit der Bahnhof Peggau-Deutschfeistritz den künftigen Anforderungen gerecht wird, gehen Ende April die Modernisierungsarbeiten in die zweite Phase.

Bereits in der ersten Phase wurde der Zugang zum Bahnhof auf den neuesten Stand gebracht sowie barrierefrei gestaltet. Herzstück der zweiten Phase sind nun die Bahnanlagen nördlich der Bahnsteige. Für Fahrgäste gibt es während der Bauphasen dabei kaum Einschränkungen. Alle Arbeiten finden bei laufendem Betrieb statt.

Kein Stein bleibt auf dem anderen

„Im Rahmen des Umbaus werden bahntechnische Einrichtungen erneuert, die für einen leistungsfähigen Betrieb notwendig sind, wie etwa die Anpassung der Oberleitungsanlagen und die Adaptierung der Gleis- und Weichenanlagen. Die Gleise werden in Richtung Norden verlängert und damit eine leichtere Abwicklung des Güterzugverkehrs ermöglicht. Die Schmelzbachbrücke wird auf den neuesten Stand der Technik gebracht“, so Projektleiter Dietmar Schubel von der ÖBB-Infrastruktur AG.

In Summe entsteht so ein moderner Bahnhof, der langfristig fit für die Anforderungen der Zukunft ist und gleichzeitig mehr Komfort und Sicherheit für alle Fahrgäste bietet.

Straffer Zeitplan

Das bedeutet nicht nur besondere Herausforderungen bei der Planung, sondern auch einen strengen Zeitplan. Um den Zugverkehr im Sinne der Reisenden so wenig wie möglich zu beeinflussen, finden die Arbeiten teilweise auch in der Nacht und an Wochenenden statt. Die ÖBB-Infrastruktur AG ist bemüht, Lärm- und Staubentwicklungen so gering wie möglich zu halten, ersuchen aber um Verständnis, dass diese aufgrund der durchzuführenden Arbeiten und der dazu erforderlichen Maschinen und Warnsignale nicht vermieden werden können.

Die Arbeiten im Detail

  • Adaptierung der Oberleitungs- und Gleisanlagen
  • Erneuerung der Schmelzbachbrücke
  • 5.800 Meter neue Gleise
  • 19 neue Weichen
  • 12.000 Meter neue Oberleitung
  • 9.900 m3 Gleisschotter
  • 13.000 m3 Schotter
  • 9.700 Betonschwellen

Rückfragehinweis für Medien

Mag.a Rosanna Zernatto-Peschel, MAS

Pressesprecherin Kärnten, Osttirol, Steiermark, südl. Burgenland

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