02.08.2021

ÖBB Kraftwerk Obervellach II: Ökologische Ausgleichsfläche an der Möll entwickelt sich zum Naturjuwel

Im Zuge des Neubaus Kraftwerk Obervellach II wurde ein 2,3 Hektar großes Areal als ökologische Ausgleichsmaßnahme umgesetzt. Ein Naturjuwel ist entstanden.

Als größtes Klimaschutzunternehmen Österreichs tragen die ÖBB eine große Verantwortung für Generationen. Mit dem Bau des Kraftwerks Obervellach II leisten die ÖBB einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele. Damit Eingriffe in die Natur so schonend wie möglich bleiben, steht der Umweltaspekt bei den ÖBB auf einer Ebene mit der Wirtschaftlichkeit und Sicherheit. Die Umsetzung jedes Bauvorhabens ist ohne Beanspruchung von Naturflächen nicht möglich. Deshalb wurde im Zuge der Bauarbeiten für das Kraftwerk Obervellach II ein rund 2,3 Hektar großes Areal an der Möll als wasserbauliche und ökologische Ersatz- und Ausgleichsmaßnahme umgesetzt.

Neben der Aufweitung des rechten Möll Ufers, der Uferstrukturierung, der Freilegung eines verlandeten Nebenarms, wurde auch ein mehrere hundert Quadratmeter großes Stillgewässer angelegt sowie ein verwachsener Auwald wieder in seinen ursprünglichen Zustand renaturiert. Genaue Bepflanzungspläne und eine Vielzahl von ökologischen Begleitmaßnahmen sorgten dafür, dass sich bereits ein prächtiges Naturgebiet entwickeln konnte, das wertvollen Lebensraum für Flora und Fauna bietet.

Heimat für viele Tierarten

Das Flussufer und die angrenzenden Flächen bilden bereits nach einem Jahr einen vielseitigen Naturbereich. Aufgrund der engen Verzahnung verschiedener Lebensräume (Gewässer, Wald und Offenland) hat sich ein vielfältiger Lebensraum für gewässerbezogene Tierarten gebildet. So stellen Schotterbänke den Lebensraum für Kiesflächenbrüter, wie den Flussregenpfeifer oder den Flussuferläufer dar. Im Auwaldbereich finden Wild, Kleinsäugetiere wie z.B. Mauswiesel und Spitzmäuse, Amphibien (Grasfrösche, Erdkröten) sowie Vögel (Wasseramsel, Pirol) ein geschütztes Refugium.

Beeindruckende Entwicklung

ÖBB-Projektleiter Christian Höss: „Die Renaturierung der Möll mit seinen Ausgleichsflächen zeigt, dass ein nachhaltiges Infrastrukturprojekt und der Erhalt der Umwelt im Einklang stehen können. Der Umweltschutz ist den ÖBB eine besondere Herzensangelegenheit. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, schützenswerte Gebiete zu wahren und Lebensräume zu rekultivieren. Wie sich die Natur innerhalb von einem Jahr entwickelt hat ist beeindruckend. Hier wurde ein wichtiger Rückzugsort für Flora und Fauna geschaffen, der unberührt seinen eigenen Weg gehen kann.“

Rückfragehinweis für Medien

Mag.a Rosanna Zernatto-Peschel, MAS

Pressesprecherin Kärnten, Osttirol, Steiermark, südl. Burgenland

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Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2020 insgesamt 287 Millionen Fahrgäste und über 95 Millionen Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die ÖBB gehören mit rund 97 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von über drei Milliarden Euro jährlich in die Bahninfrastruktur bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen knapp 42.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge dafür, dass täglich bis zu 1,3 Millionen Reisende und rund 1.300 Güterzüge sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.