01.09.2021

Sommersperre für zweigleisigen Vollausbau zwischen Wien und Bratislava verlängert sich

Schienenersatzverkehr mit Bussen von Siebenbrunn-Leopoldsdorf bis Marchegg um eine Woche bis 13.09.2021 verlängert;
Planmäßiger Bahnbetrieb von Wien bis Siebenbrunn-Leopoldsdorf mit 06.09.2021

Derzeit finden umfangreiche Unterbauarbeiten im Rahmen der selektiv zweigleisigen Streckenausbau Wien – Bratislava statt. Im Zuge der Arbeiten kam es zu einem Weichenschaden, wodurch der Bauablauf während der Totalsperre gestört wurde. Die Behebung des Weichenschadens verzögert die Inbetriebnahme des Teilabschnittes Siebenbrunn-Leopoldsdorf bis Marchegg um eine Woche. Der Schienenersatzverkehr mit Bussen wird in diesem Teilabschnitt um eine Woche von 06.09.2021 bis 13.09.2021 verlängert. Der Streckenabschnitt von Wien bis Siebenbrunn-Leopoldsdorf wird mit 06.09.2021 wieder in Betrieb genommen und der Personenverkehr findet plangemäß statt.

  • Alle Züge mit Start- und Endstation Marchegg werden zwischen Siebenbrunn-Leopoldsdorf und Marchegg in beiden Richtungen als Schienenersatzverkehr geführt. Zu beachten ist, dass die Busse mitunter mit geänderten Abfahrtzeiten fahren.
  • Züge der Linie REX 8 von/nach Bratislava hl.st. werden zwischen Wien Stadlau und Marchegg über Gänserndorf umgeleitet. Diese Züge halten nicht zwischen Wien Stadlau und Marchegg. Für Reisende nach Schönfeld-Lassee und Siebenbrunn-Leopoldsdorf stehen die Verbindungen mit den Binnenzügen der Linie R81 sowie ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zur Verfügung.
  • Reisende mit gültigen ÖBB-Tickets können zwischen Wien und Schönfeld-Lassee bzw. Breitensee für ihre Reisen von und nach Wien auch die Nahverkehrszüge auf der Strecke von Marchegg über Gänserndorf nach Wien (bis Wien Hbf., einschließlich der S1 über Wien Floridsdorf) nützen.
  • Reisende mit gültigen ÖBB Tickets können in Wien zwischen Stadlau und Aspern Nord auf die U-Bahnlinie U2 ausweichen.

Ausbau in drei Modulen

Schritt für Schritt nähern sich die ÖBB dem Vollausbau. Im ersten Modul wurde von September 2016 bis Dezember 2018 der Wiener Abschnitt ausgebaut. Die Züge fahren seither zweigleisig und elektrifiziert von Wien Stadlau bis zur neu errichteten Station Wien Aspern Nord - und Reisende sowie PendlerInnen und Pendler profitieren seit damals von einem Halbstundentakt auf der S 80 zwischen Hauptbahnhof Wien und Wien Aspern Nord. Seit August 2018 laufen die Arbeiten im Niederösterreichischen Abschnitt. In diesem zweiten Modul ist der zweigleisige Ausbau zwischen Siebenbrunn-Leopoldsdorf und Schönfeld-Lassee vorgesehen. Außerdem werden sämtliche Eisenbahnkreuzungen aufgelassen und durch Unter- oder Überführungen ersetzt. Alle diese Bauwerke sind in ihrer Dimension bereits für den zweigleisigen Vollausbau ausgerichtet. Für das dritte Modul – den zweigleisigen Ausbau in den bislang noch eingleisigen Abschnitten – starten im April 2021 die Planungen. Ab Dezember 2025 sollen die ersten Züge auf der durchgehend zweigleisigen Strecke auf österreichischem Staatsgebiet fahren.

Rückfragehinweis für Medien

Mag. Daniel Pinka, MAS

Pressesprecher Schwerpunkt: Wien, Sicherheit

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