06. Juli 2018

Brenner-Nordzulauf: Umfrage zeigt große Mehrheit für eine neue Bahnstrecke im Inntal

Eine große Mehrheit der Bevölkerung im Tiroler und bayerischen Inntal befürwortet den Ausbau der Bahn, das zeigt eine repräsentative Umfrage. Den Auftrag noch mehr darüber zu informieren, nehmen DB und ÖBB ernst.

Wie denken die Menschen in der Region Kufstein - Rosenheim über die Planung einer zusätzlichen Bahnstrecke im Inntal? Diese und weitere Fragen haben Meinungsforscher im Auftrag von Deutscher Bahn und ÖBB untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig: 78 Prozent - und damit eine große Mehrheit - sieht im Bahnprojekt Brenner-Nordzulauf einen wichtigen Beitrag zur Lösung der Verkehrsprobleme. "Wir fühlen uns bestätigt. Denn diese Einstellung begegnet uns in vielen Veranstaltungen und Kontakten mit den Menschen in der Region," so Torsten Gruber, DB Projektleiter.

94 Prozent wünschen sich Ausbau der Bahn

Das deutsche Meinungsforschungsinstitut Forsa aus Berlin hat von Mai bis Mitte Juni einen repräsentativen Querschnitt der Menschen im Projektgebiet rund um Rosenheim und im bayerischen sowie angrenzenden Tiroler Inntal befragt. Bereits acht von zehn Personen (83 Prozent) haben vom laufenden Planungsprojekt von DB und ÖBB im Bereich Rosenheim - Kufstein gehört. Martin Gradnitzer, ÖBB-Projektleiter: "Im österreichischen Teil des Bahn-Planungsraumes wünschen sich sogar 94 Prozent der befragten Personen einen Ausbau der Eisenbahn. Das Projekt Brenner-Nordzulauf ist wichtig für die Region."

Großes Interesse an Planungen

Weitere Ergebnisse: Besonders ärgerlich ist für 84 Prozent der Bewohner der LKW-Verkehr mit seinen Belastungen. Das Interesse an den Bahn-Planungen und der Frage, wo eine künftige Strecke entlangführen soll, ist groß, fast zwei Drittel der Menschen in der Region geben dies an. 57 Prozent haben sich bereits eine Meinung dazu gebildet.

Hohe Akzeptanz, zusätzliche Information

Viele Menschen wünschen sich zusätzliche Informationen zu den Planungen für ein drittes und viertes Gleis im Inntal. Mehr als zwei Drittel der Befragten gaben dies an. "Für uns Ansporn und Auftrag gleichermaßen. Wir müssen unsere vorhandenen Informationswege noch ausweiten und werden neben Homepage, Infobüro in Rosenheim und Bürgerbeteiligung auch weitere Wege zu den Menschen suchen", so Torsten Gruber. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die aktuell laufende Info-Kampagne mit 15 Veranstaltungen. Nächste Termine für Planausstellungen in der unmittelbaren Grenzregion sind in den Gemeinden Raubling (10. Juli) und Flintsbach (12. Juli).

Information zur grenzüberschreitenden Planung

Besonders intensiv genutzt ist die Website des Planungsprojektes. Unter www.brennernordzulauf.eu sowie auf infrastruktur.oebb.at sind alle laufenden Entwicklungen im Planungsraum sowie an der Eisenbahnachse Brenner zwischen München und Verona dokumentiert. Planunterlagen, Infobroschüren, Hintergrundmaterialien und alle Besprechungsprotokolle der Gremien sind öffentlich einsehbar. In Rosenheim, Salinstraße 1, präsentieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Deutscher Bahn und ÖBB persönlich das Projekt und stehen jeweils Dienstag und Mittwoch nachmittags von 12.00 bis 18.00 Uhr für Gespräche zur Verfügung. Besonders positiv sind die Rückmeldungen zur derzeit laufenden Serie an Informationsveranstaltungen. Aus Anlass der Präsentation der Grobtrassen werden derzeit Ausstellungen des Planungsstandes durchgeführt und jeweils von Hunderten Menschen gut angenommen.

Rückfragehinweis für Medien

Christoph Gasser-Maier

Dr. Christoph Gasser-Mair

Pressesprecher Tirol, Vorarlberg

ÖBB-Holding AG
Südtiroler Platz 7
6020 Innsbruck

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