06. März 2017

Oberleitungsarbeiten auf der Südstrecke

Maßnahmen von 6. – 31. März zwischen Neunkirchen und Ternitz; Austausch von 114 Oberleitungsmasten und der Fahrdrähte; Kein Schienenersatzverkehr, Arbeiten unter laufendem Betrieb; Investitionssumme rund 300.000,- Euro

Wie Autos und Straßen brauchen auch Bahnlinien immer wieder in regelmäßigen Abständen ein „Service“. So ist es auch auf der Südstrecke, wo im Bereich von Neunkirchen bis Ternitz von 6. bis 31. März Arbeiten zur Errichtung einer neuen Oberleitung stattfinden, um auch weiterhin einen zuverlässigen, sicheren und effizienten Betrieb zu gewährleisten. In den nächsten vier Wochen werden Oberleitungsmastsondierungs- und Oberleitungsmastfundierungsarbeiten sowie das Stellen der 114 neuen Oberleitungsmasten durchgeführt. Die Maßnahmen werden tagsüber zwischen 8 und 18 Uhr unter laufendem Betrieb abgewickelt, erfordern aber keine Streckensperre. Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt dann die Montage der neuen Oberleitung und der Spitzenleitungen, die bestehende Oberleitungsanlage wird dann abgetragen. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 300.000,- Euro.

Ablauf in zwei Phasen

Die Oberleitungsanlage wurde vor vielen Jahren errichtet, und wird dem heutigen Stand der Technik (korrosionsarme Materialen, Leiterquerschnitte etc.) angepasst, um die Pünktlichkeit sicherzustellen und Störungen zu verhindern. Die Arbeiten werden im Streckenbereich von Neunkirchen bis Ternitz durchgeführt, und beginnen diese Woche. Von 6. bis 31. März 2017 finden Oberleitungsmastfundierungs- und Stellarbeiten statt. Das heißt, in der ersten Phase werden vorerst „nur“ die Masten gestellt. In der zweiten Phase, die erst etwas später erfolgen wird, werden die neue Oberleitung sowie die neue Spitzenleitung montiert. Die Spitzenleitung ist jene Leitung, die den Bahnhof umgeht – wenn eine Störung im Bahnhof auftritt und die Fahrleitung unterbrochen wäre, haben die davor liegenden und die nachfolgenden Bahnhöfe und Streckenabschnitte über die Spitzenleitung Strom.

ÖBB ersuchen um Verständnis für Lärmentwicklung

Die ÖBB sind bemüht, Lärmentwicklungen so gering wie möglich zu halten, ersuchen aber um Verständnis, dass diese aufgrund der durchzuführenden Arbeiten und der dazu erforderlichen Maschinen nicht vermieden werden können. Durch das Herstellen der Oberleitungsmastfundamente in Rammtechnik treten Schlaggeräusche auf. Zum Einsatz kommen Zwei-Wege-Bagger, Motorturmwagen, Rammgerät, Maststellgerät.

Die Südstrecke: Vom Reisen und Befördern der Zukunft

An mehr als 100 großen und kleinen Projekten arbeitet  die ÖBB-Infrastruktur AG derzeit entlang der Südstrecke, einem Teil des Baltisch-Adriatischen Korridors. 200 Kilometer Bahnlinie  werden modernisiert, 170 Kilometer neu gebaut. 80 km neue Tunnel und 150 neue Brücken errichtet. Über 5.000 Menschen arbeiten daran. Ab Ende 2026 eilen die Züge in 2 Stunden 40 Minuten von Wien nach Klagenfurt, von Graz nach Klagenfurt in 45 Minuten. Sie passieren, auf insgesamt 470 km, viele neue Bahnhöfe und durchqueren mit hohen Geschwindigkeiten zwei Berge – den Semmering  und die Koralpe. Das Projekt Südstrecke umfasst: den Nordbahn-Ausbau, den Ausbau Wien-Bratislava, den neuen Wiener Hauptbahnhof, das Güterzentrum Wien Süd, den Ausbau der Pottendorfer Linie, den Bau des Semmering-Basistunnels, acht modernisierte Bahnhöfe auf dem Weg von Bruck nach Graz, den modernisierten Grazer Hauptbahnhof und 130 Kilometer neue Koralmbahn. Gemeinsam schaffen sie die Voraussetzungen für einen zukunftsorientierten Personen- und  Güterverkehr. infra.oebb.at/suedstrecke

Rückfragehinweis für Medien

Christopher Seif

DI Christopher Seif

Pressesprecher Wien, Niederösterreich, Burgenland

ÖBB-Holding AG
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