29. Dezember 2017

ÖBB/AMS: 'FIT - Frauen in Handwerk und Technik'

Buslenkerinnen in ganz Österreich gesucht! Im Rahmen des Programmes 'FIT - Frauen in Handwerk und Technik' bieten das AMS und der ÖBB-Postbus Frauen eine Ausbildung zur 'Berufskraftfahrerin - Personenbeförderung' (Führerschein D). Die erste 'Runde' lief bereits in der Steiermark.

Die ÖBB-Postbus GmbH, Österreichs größtes Busunternehmen sowie Marktführerin im Linienverkehr, sucht Buslenkerinnen im ganzen Land. Mit dem Programm "FIT - Frauen in Handwerk und Technik" fördert das AMS diese Ausbildung unter bestimmten Voraussetzungen und ermöglicht damit den Zugang in einen Beruf mit interessanten Aufgabengebieten und gutem Einkommen. Weitere Details unter: www.ams.at/stmk/service-arbeitsuchende/finanzielles/foerderungen/ausbildung-zur-berufskraftfahrerin-personenbefoerderung.

Seit September 2017 läuft die Kooperation mit dem AMS im Rahmen des FIT-Programms. In jedem Bundesland können interessierte Frauen in den Job als Postbuslenkerin reinschnuppern und ihn erlernen. Dafür müssen sie ein Postbusmodul absolvieren, das mit einem Bewerbungsgespräch und einem Test abschließt. All jene Frauen, die positiv aus diesem Modul hervor gehen, müssen einen verkehrspsychologischen Test bestehen, damit das AMS die Kosten für die Führerscheinausbildung (D) und die D95-Ausbildung übernimmt.

2017 haben bereits sechs Postbusmodule stattgefunden - in Niederösterreich, der Steiermark und Oberösterreich starteten insgesamt 36 Damen mit der Führerscheinausbildung. 13 Frauen in der Steiermark haben nach sechs Wochen ihre Ausbildung erfolgreich beendet und wurden Mitte Dezember in der Region Süd beim ÖBB-Postbus als neue Mitarbeiterinnen aufgenommen. Die neuen Postbuslenkerinnen bekommen seither weitere Einschulungen vom ÖBB-Postbus und werden anschließend an den Dienstorten Graz, Knittelfeld, Stainach, Judenburg, Leoben, Hartberg und Fürstenfeld unterwegs sein.

Das Zentrum für Ausbildungsmanagement (zam-Steiermark) hat einen wesentlichen Beitrag geleistet, damit der neue Job rasch und unkompliziert erlernt werden konnte. Die anderen Frauen absolvieren bis voraussichtlich Februar/März 2018 ihre Ausbildung. Nach einer positiv bestandenen Führerschein- und D95-Ausbildung werden sie ebenfalls als neue Kolleginnen beim ÖBB-Postbus aufgenommen.

"FIT - Frauen in Handwerk und Technik"  in den Bundesländern

Die Kooperation zwischen dem ÖBB-Postbus und dem AMS ist österreichweit aufgesetzt. Am stärksten ausgeprägt ist das Interesse momentan in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark. Aufgrund der starken Nachfrage hat in Oberösterreich kurz vor Weihnachten bereits ein weiteres Postbusmodul beim AMS stattgefunden. Fünf Frauen haben sich dabei für die Ausbildung qualifiziert, die im Januar startet. Wenn alles gut läuft, darf der ÖBB-Postbus auch sie ab April/Mai 2018 als neue Mitarbeiterinnen an Bord holen.

In Niederösterreich steht das nächste Postbusmodul kurz bevor. Hier haben die Frauen im Januar wieder die Chance auf einen Ausbildungsplatz.

Wir freuen uns aber über jede Bewerbung. Der ÖBB-Postbus ist in allen Regionen laufend auf der Suche nach neuen Lenkerinnen. Jährlich werden in Österreich rund 150 neue Kolleginnen aufgenommen. Besonders in Tirol und Salzburg haben interessierte Frauen große Chancen, hier ist der Bedarf beim ÖBB-Postbus meistens am Größten.

Voraussetzungen: "FIT - Frauen in Handwerk und Technik"

Die Teilnahmen am Programm steht allen Frauen offen, die...

  • ...beim AMS arbeitslos vorgemerkt sind (unabhängig vom Anspruch auf Versicherungsleistung)
  • ...mindestens 24 Jahre alt sind
  • ...über gute Deutschkenntnisse verfügen (zumindest B1-Niveau)
  • ...Freude am Umgang mit Menschen haben
  • ...den Führerschein "B" besitzen und zumindest 3 Jahre Fahrpraxis aufweisen
  • ...das Auswahlverfahren absolvieren und positiv bestehen

Sofern diese Voraussetzungen erfüllt und die Motivation für was Neues da sind, einfach bewerben.

Schritt für Schritt zur Buslenkerin

Sofern der erste Schritt, die Bewerbung, gesetzt ist nimmt das Programm Fahrt auf. Als erstes erfahren alle Bewerberinnen noch mehr zum Thema "Buslenkerinnen gesucht". Anschließend wählt das AMS potenzielle Kandidatinnen aus. Beim Postbusmodul inklusive Bewerbungsgespräch und Test mit dem Postbus werden erste Kontakte mit dem Unternehmen geknüpft. Bewerberinnen, die sich trauen, kommen hier auch schon in den Genuss den Lenkersitz auszutesten. Wer einen Einsatz im Tourismusgebiet anstrebt, wird gleich in Englisch auf Herz und Nieren geprüft. Der verkehrspsychologische Test, organisiert über das AMS, entscheidet dann letztendlich, wem die Ausbildung bezahlt wird. Nach erfolgreichem Abschluss startet die Einschulungsphase beim Postbus.

Der Job ist "gesichert"... die Ausbildung geht weiter! Denn kontinuierliche Weiterbildungen zum Erhalt des D95 beim Postbus sind eine Grundvoraussetzung. Sowohl der Führerschein D als auch der stets aktuelle Eintrag D95 im Führerschein sind gesetzliche Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen.

Berufsbild: Buslenkerin

Zu den Aufgaben einer Buslenkerin gehört nicht nur das Steuern von modernen Bussen. Bevor die Fahrt beginnt, bzw. nachdem sie endet, wird das Fahrzeug durch eine Art Sichtkontrolle von den Lenkerinnen gecheckt. Auch der Kundenservice und der Fahrkartenverkauf spielt eine große Rolle. Ebenso wichtig sind aber auch die Abrechnung und manchmal auch administrative Tätigkeiten.

ÖBB-Postbus GmbH

Die ÖBB-Postbus GmbH ist Marktführer im öffentlichen Regionalverkehr auf der Straße. Heute gehören zum Unternehmen rund 2.200 Busse, die flächendeckend in ganz Österreich mehr als 900 Linien täglich rund 400.000 km zurücklegen. Die etwa 3.800 MitarbeiterInnen bemühen sich jährlich um 224 Mio. Fahrgäste und erwirtschaften einen Umsatz von rund 408 Mio. EUR. Die ÖBB-Postbus GmbH ist eine 100% Tochter der ÖBB-Personenverkehr AG.

Rückfragehinweis für Medien

Pressesprecherin Juliane Pamme

Juliane Pamme, MA

Pressesprecherin

ÖBB-Holding AG
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1100 Wien

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juliane.pamme@oebb.at

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ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 459 Millionen Fahrgäste und 115 Mio. Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2017 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 41.107 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.900 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Mio. Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.