18. April 2018

ÖBB-Investitionsschub für die Ennstalstrecke

Bahnhofsumbauten, Verbesserungen in der Schieneninfrastruktur und eine neue Brücke über die Enns: Das ist die heurige Investitionsoffensive der ÖBB im Ennstal.

Auch heuer setzen die ÖBB im Autrag des Infrastrukturministeriums ihre Investitionsoffensive in der Steiermark fort. Nicht weniger als 436 Millonen Euro fließen heuer in den Neu- und Ausbau des Steirischen Schienennetzes. Bis 2022 werden es insgesamt 2,8 Mrd. Euro sein. Heute fand der Spatenstich im Bahnhof Gröbming für eine Investitionsoffensive statt, dem Landtagsabgeordnete Michaela Grubesa, die Bürgermeister Hans Huber, Franz Zach, Alois Guggi und Werner Schwab beiwohnten. Regionalleiter Helmut Windhager der ÖBB-Infrastruktur AG hatte die ehrenvolle Aufgabe, sämtliche Projekte im Detail zu erklären.

Mit dem Startschuss in Gröbming wird eine ganze Reihe von Projekten umgesetzt, die die Qualität für die Bahnkunden weiter erhöhen. Es sind Investitionen mit Mehrwert, denn der Zugang zur Bahn und damit zum Öffentlichen Verkehr wird wesentlich erleichtert. "Auf dem Ausbauprogramm stehen nicht nur der Bahnhof von Gröbming, sondern auch Öblarn, Stein an der Enns und die Errichtung einer neuen Brücke über die Enns in Haus", erklärt Helmut Windhager von den ÖBB. "Damit wird einerseits die Qualität an den einzelnen Bahnhöfen erhöht und andererseits der Bahnbetrieb weiter verbessert."

Um die Bauarbeiten auch zügig umsetzen zu können sind heuer zwei Streckensperren notwendig: von 23.04.2018 22:05h - Fr. 27.04.2018 05:00h und von Mo. 10.09.2018 08:05h - Sa. 29.09.2018 16:00h wird die gesamte Ennstalstrecke gesperrt, denn es wird zusätzlich auch an verschiedenen Stellen gebaut. Für die Fahrgäste wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Bauarbeiten im Detail

Für rund 11,8 Mio. Euro werden die Bahnhöfe in Gröbming, Öblarn und Stein an der Enns barrierefrei zugänglich umgebaut. Das Herzstück sind jeweils 160 m lange Rand- und Mittelbahnsteige, die so gebaut sind, damit man nahezu höhengleich in die modernen Nahverkehrszüge ein- und aussteigen kann. Parallel dazu werden die Beleuchtungen, Wartemöglichkeiten und weitere Serviceeinrichtungen völlig neu gestaltet. Natürlich müssen auch die Gleisanlagen entsprechend angepasst werden und aus diesem Grund sind die Gleissperren notwendig.

Die Ennsbrücke in Haus ist ein weiteres zentrales Projekt des Gesamtbauvorhabens. Dabei wird die 54 m lange bestehende Fachwerkbrücke abgetragen und durch eine moderne geschweißte Stahlkonstruktion ersetzt. Der Austausch der Brücke erfolgt während der zweiten Sperre im Herbst des heurigen Jahres.

"Wir ersuchen während der Bauarbeiten alle Anrainer und Bahnkunden um Verständnis", so Windhager abschließend.

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Ing. Christoph Posch

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