07. September 2018

ÖBB: Revitalisierungsarbeiten auf der Semmering-Bergstrecke erfordern Schienenersatzverkehr für den Nahverkehr

Viaduktsanierung und Gleiserneuerung auf der Semmering-Bergstrecke seit Mai 2018; Schienenersatzverkehr für Regionalzüge von 15. September bis 18. November 2018 zwischen Payerbach-Reichenau und Semmering bzw. Mürzzuschlag; Fernverkehr planmäßig ohne Einschränkungen unterwegs; Investitionen im Jahr 2018 von rund 17 Millionen Euro

Durch die topografisch exponierte Lage und den täglichen Personen- und schweren Güterverkehr ist die Semmering-Bergstrecke einer enormen Beanspruchung ausgesetzt. Die aktuelle Instandhaltungs- und Revitalisierungswelle läuft seit 2016. Die Hauptarbeiten werden 2020 beendet sein. 2018 und 2019 liegt das Hauptaugenmerk auf der Sanierung dreier Viadukte. Die Viadukte über den Wagnergraben, Gamperlgraben und Rumplergraben werden seit Mai dieses Jahres generalüberholt. Außerdem werden in Breitenstein neue Gleise verlegt, damit die täglich rund 180 Züge auch weiterhin sicher und pünktlich über die 164 Jahre alte, denkmalgeschützte Semmeringstrecke rollen können. Ab 15. September ist deshalb für zwei Monate ein Schienenersatzverkehr über den Semmering für die Verbindungen des Nahverkehrs erforderlich. Der Fernverkehr kann planmäßig ohne Einschränkungen über den Semmering geführt werden. Investiert werden in die Maßnahmen im heurigen Jahr rund 17 Millionen Euro.

Betriebliche Einschränkungen - Schienenersatzverkehr

Mitte September beginnen Arbeiten, die einen Schienenersatzverkehr für die Regionalzüge zwischen Payerbach-Reichenau und Semmering bzw. Mürzzuschlag von 15. September bis 18. November 2018 erfordern.

Wir bitten, die früheren Abfahrtszeiten der Schienenersatzverkehrsbusse in Semmering bzw. Mürzzuschlag zu beachten, die Fahrzeit verlängert sich um bis zu 40 Minuten. Diese Busse sind mit der Aufschrift "Schienenersatzverkehr" gekennzeichnet. Reisende mit Fahrrädern können die Busse des Schienenersatzverkehrs aus beförderungstechnischen Gründen nicht benützen. Ein Fahrkartenverkauf findet in diesen Bussen nur dann statt, wenn keine derartige Kaufmöglichkeit in der angefahrenen Bahnstation möglich ist.

Haltestellen des Schienenersatzverkehrs:

BahnhofBushaltestelle
*GloggnitzBahnhofvorplatz
*SemmeringBushaltestelle "Hotel Panhans"
  
Payerbach-ReichenauBahnhofvorplatz
KübBushaltestelle "Küb Abzw. Ort"
EichbergErsatzhaltestelle Eichberg am Semmering Abzw Bahnhst.
Klamm-SchottwienBushaltestelle "Klamm-Schottwien Abzw Bahnhof"
BreitensteinBushaltestelle "Breitenstein am Semmering Gemeindeamt"
WolfsbergkogelBushaltestelle "Semmering Europahaus"
SemmeringBahnhofvorplatz
SteinhausBushaltestelle "Steinhaus am Semmering Ort"
Spital am SemmeringBushaltestelle "Spital am Semmering Hirschenhof"
MürzzuschlagBahnhofvorplatz

*Haltestellen für die Tourismusschule Semmering

Kundeninformation

Die Kundeninformation zum Schienenersatzverkehr erfolgt an den Bahnhöfen (Plakate, Informationen auf Monitoren, Lautsprecherdurchsagen), Durchsagen im Zug bzw. im Internet unter www.oebb.at. Auskünfte über ihre Reisemöglichkeiten erhalten unsere KundInnen anhand der ausgehängten Fahrpläne und unter Tel. 05-1717. Die Sonderfahrpläne mit den Fahrzeiten und der Information zu den Haltestellen der Schienenersatzverkehrsbusse sind in den Bahnhaltestellen und an den Haltestellen des Schienenersatzverkehrs ausgehängt. In den Bussen des Schienenersatzverkehrs ist keine Fahrradbeförderung möglich. Wir bitten unsere Fahrgäste für diesen Zeitraum die geänderten Reisebedingungen zu berücksichtigen sowie Aushänge vor Ort zu beachten.

Die Südstrecke: Vom Reisen und Befördern der Zukunft

An mehr als 100 großen und kleinen Projekten arbeitet  die ÖBB-Infrastruktur AG derzeit entlang der Südstrecke, einem Teil des Baltisch-Adriatischen Korridors. 200 Kilometer Bahnlinie  werden modernisiert, 170 Kilometer neu gebaut. 80 km neue Tunnel und 150 neue Brücken errichtet. Über 5.000 Menschen arbeiten daran. Ab Ende 2026 eilen die Züge in 2 Stunden 40 Minuten von Wien nach Klagenfurt, von Graz nach Klagenfurt in 45 Minuten. Sie passieren, auf insgesamt 470 km, viele neue Bahnhöfe und durchqueren mit hohen Geschwindigkeiten zwei Berge - den Semmering und die Koralpe. Das Projekt Südstrecke umfasst: den Nordbahn-Ausbau, den Ausbau Wien-Bratislava, den neuen Wiener Hauptbahnhof, das Güterzentrum Wien Süd, den Ausbau der Pottendorfer Linie, den Bau des Semmering-Basistunnels, acht modernisierte Bahnhöfe auf dem Weg von Bruck nach Graz, den modernisierten Grazer Hauptbahnhof und 130 Kilometer neue Koralmbahn. Gemeinsam schaffen sie die Voraussetzungen für einen zukunftsorientierten Personen- und  Güterverkehr.
infra.oebb.at/suedstrecke

Rückfragehinweis für Medien

Christopher Seif

DI Christopher Seif

Pressesprecher Wien, Niederösterreich, Burgenland

ÖBB-Holding AG
Bahnhofsplatz 1
3100 St. Pölten

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Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 459 Millionen Fahrgäste und 115 Mio. Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2017 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 41.107 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.900 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Mio. Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.