08. Juni 2018

ÖBB: Zug um Zug zur Barrierefreiheit - Dialogplattform in Linz

Die ÖBB setzen auf Dialog. Leicht zugängliche und umweltfreundliche Mobilität ist ein Ziel, das allen nützt.

Am 7. Juni 2018 haben die ÖBB in Linz zum "Stakeholder-Dialog Barrierefreiheit" eingeladen. Und wie auch bereits in den vorangegangenen Jahren war das Interesse groß. Vertreter und Vertreterinnen aus Politik, Behindertenorganisationen, ÖBB, aber auch interessierte Privatpersonen haben sich über aktuelle Themen zur Barrierefreiheit informiert und über mögliche Verbesserungspotenziale diskutiert. Im Jahr 2025 werden rund 90 Prozent der Fahrgäste barrierefreie Bahnhöfe zur Verfügung stehen.

Barrierefreiheit kommt allen zugute

Stufenlos erreichbare Verkehrsanlagen und Verkehrsmittel, aber auch barrierefreie Kommunikation bieten allen Kundinnen und Kunden Vorteile. Über eine Million Menschen in unserem Land sind vorübergehend oder dauerhaft in ihrer Mobilität eingeschränkt. Das umfasst Menschen mit Behinderungen genauso wie ältere oder gebrechliche Personen. Auch ein Kinderwagen oder ein gebrochenes Bein können im Alltag schnell zu einer Herausforderung werden. Silvia Angelo, Vorstandsdirektorin der ÖBB-Infrastruktur AG: "Ziel der ÖBB ist es, allen Menschen die Benützung der Bahn einfach und komfortabel zu ermöglichen. Seit Ende 2017 profitieren bereits knapp 80 Prozent aller Reisenden von modernen barrierefreien Stationen. Und auch in den nächsten Jahren gestalten die ÖBB pro Jahr rund zehn weitere Bahnhöfe barrierefrei. Der Zugang zur Bahn wird zunehmend attraktiver und bequemer und kommt damit auch dem Trend zur kombinierten Nutzung von Verkehrsmitteln entgegen." Landeshauptmann Thomas Stelzer: "Barrieren abzubauen heißt immer auch, neue Möglichkeiten zu schaffen. Besonders wichtig ist, bewusst zu machen, dass Barrierefreiheit für einen sehr großen Teil unserer Bevölkerung essentiell ist: von Eltern mit Kleinkindern über Seniorinnen und Senioren bis zu Menschen mit Behinderungen. Ich danke den ÖBB für ihre laufenden Initiativen zum Abbau von Barrieren und zum Aufbau neuer Möglichkeiten für ihre Passagiere in Oberösterreich."

Dialog auf Augenhöhe

Die ÖBB Stakeholder-Tournee, die im Bundesland Salzburg gestartet wurde, lebt vom gegenseitigen respektvollen Umgang. Nicht alle vorgebrachten Wünsche können berücksichtigt werden, aber dort, wo es möglich ist, werden Ideen aufgenommen und konkretisiert. Teilnehmer und Teilnehmerinnen schätzen vor allem die Möglichkeit, persönliche Fragen rund um das Thema Barrierefreiheit zu stellen. Mit diesen Veranstaltungen beweisen die ÖBB einmal mehr den Fokus auf die Kunden.

Wertvolle Inputs aus der Praxis

Die Bandbreite der ÖBB-Maßnahmen reicht von Liften und Rampen über Lautsprecher, Monitore, Wartebereiche bis zu Parkmöglichkeiten im Nahbereich der Zugänge. Oft sind es jedoch zusätzliche kleine Maßnahmen, die Menschen mit Behinderungen die Benützung der Bahn weiter vereinfachen. Die Erfahrungen aus der Praxis sind für die ÖBB wertvolle Inputs, um noch bessere Lösungen zu finden. Die "Stakeholder-Dialoge Barrierefreiheit" haben sich hier als sehr wertvolle Diskussionsplattform etabliert.

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Pressesprecher Karl Leitner

Mag. Karl Leitner

Pressesprecher Oberösterreich

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ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 459 Millionen Fahrgäste und 115 Mio. Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2017 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 41.107 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.900 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Mio. Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.